Das Förderinstrument Einzelprojekte Ost ist ein Angebot an Organisationen der Zivilgesellschaft (CSOs), die gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen mehrjährige Projekte in Entwicklungsländern in den Regionen Donauraum/Westbalkan, Schwarzmeerraum/Südkaukasus und Zentralasien umsetzen. Dabei muss die Eigenverantwortung der Partner gewahrt bleiben. Des Weiteren ist die Zusammenarbeit mit anderen lokalen und internationalen Organisationen und Interessensvertretern sowie die Einbettung der Aktivitäten in Politiken und Strategien der Partnerländer Voraussetzung.

Antragsberechtigt sind Vereine, Stiftungen, Gewerkschaften, Gebietskörperschaften oder sonstige öffentlich-rechtliche Körperschaften mit Sitz in Österreich. Einzelpersonen können keine Anträge stellen.

Nicht gefördert werden Studien und Projekte, die ausschließlich den Transport von Personen oder Gütern in ein Entwicklungsland vorsehen oder zu mehr als 50 Prozent Bau- und/oder Anschaffungskosten von Gegenständen (inklusive dazugehöriger Personalkosten) beinhalten.

Der Fördersatz richtet sich nach dem Land, in dem das Vorhaben durchgeführt wird.

Kategorisierung und Auflistung der Länder gemäß OECD/DAC Liste der ODA Empfängerländer:

Fördersatz 80% der Gesamtprojektkosten für OEZA Schwerpunktländer:

  • Albanien, Kosovo, Moldau, Georgien, Armenien

Fördersatz 55% der Gesamtprojektkosten für folgende Länder:

  • Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, Ukraine

Fördersatz 25% der Gesamtprojektkosten für:

  • restliche Least Developed Countries, Low Income Countries & Lower Middle Income Countries

Details finden sich in der Förderrichtlinie.

Die Projektdauer soll zwei bis drei Jahre betragen. Die Einreichfrist für Förderansuchen ist in jedem Jahr der 20. März.

Gefördert werden Projekte, die der direkten Armutsbekämpfung, dem Aufbau von Selbsthilfekapazitäten der Begünstigten und der Stärkung lokaler Institutionen dienen. Im Rahmen dieser Einreichrunde werden Projekte zum Thema Frieden & Sicherheit bevorzugt bewertet.