Mit einer Bildungsreform sorgen wir für wirtschaftlichen Aufschwung und eine nachhaltigere Entwicklung im Kosovo.

Aktuell kämpft der Kosovo mit veralteten Lehrplänen und Ausbildungsstandards, die den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes nicht gerecht werden. Laut PISA-Studie 2016 gehört der Kosovo zu den OECD-Ländern mit den schlechtesten Bildungssystemen. Menschen sind die wertvollste Ressource jedes Landes. Ohne ausreichende Bildung ist keine nachhaltige Entwicklung möglich.

Im Rahmen des Projektes Aligning Education and Training with Labour Market Needs (ALLED-II)unterstützen wir den Balkanstaat, sein Hochschul- und Berufsbildungssystem nach europäischen Standards aufzubauen und zu reformieren.  Das steigert nicht nur die Beschäftigungschance von Studierenden, sondern soll auch für wirtschaftlichen Aufschwung und für eine nachhaltigere Entwicklung des Landes sorgen. Dafür setzen wir das Projekt mit einem Gesamtbudget von 4,5 Millionen Euro in unserem Partnerland für die EU um.

Mehr Beschäftigung, weniger Armut

Unser Projekt unterstützt das kosovarische Bildungs- und Arbeitsministerium und die Arbeitsagentur der Republik Kosovo, ihren Bildungssektor zu reformieren. Wir arbeiten zu diesem Zweck eng mit 20 Aus- und Weiterbildungsschulen, vier Berufsbildungszentren und vier Fakultäten der Universität Pristina zusammen. Diese Institutionen vernetzen wir etwa mit der kosovarischen Handelskammer.

Die strategische Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen Sektor, der Wissenschaft und Unternehmen soll für den Kosovo mehr Beschäftigung und weniger Armut bedeuten.