Wir tragen zu nachhaltigem Frieden, Sicherheit und Stabilität für die wirtschaftliche Integration und Entwicklung des Horns von Afrika bei.

Frieden und Sicherheit in unseren Partnerländern sind unter unseren wichtigsten Anliegen. Mit mehr als 28 Millionen Euro ist das Projekt IGADPromoting Peace and Stability in the Horn of Africa Region (IPPSHAR) derzeit das größte in diesem Schwerpunktgebiet. Gemeinsam mit der Europäischen Union, Schweden und den Niederlanden unterstützen wir die Intergovernmental Authority on Development (IGAD), ihre regionale Friedens- und Sicherheitsstrategie umzusetzen.

Die IGAD ist eine von mehreren regionalen Wirtschaftsgemeinschaften in Afrika. Sie setzt sich für Ernährungssicherheit, wirtschaftliche Zusammenarbeit und regionale Integration ein. Ihre Friedens- und Sicherheitsabteilung konzentriert sich auf Konfliktprävention in ihren Mitgliedsstaaten Äthiopien, Somalia, Djibouti, Eritrea, Sudan, Südsudan, Kenia und Uganda. Sie vermittelt in laufenden Konflikten und trägt zur Bekämpfung transnationaler Sicherheitsbedrohungen und gewalttätigem Extremismus bei.

Wir bewirken Veränderung

Fokus unseres Projektes sind drei Einheiten und spezialisierte Einrichtungen der IGAD. Die Conflict and Early Warning Unit (CEWARN) unterstützen wir, ihr Datenerhebungssystem sowie die Finanzierung von lokalen Interventionen zu verbessern. Die Mediation Support Unit (MSU) unterstützen wir in Mediationsmissionen und bei strategischen Kommunikationsworkshops. Zudem finanzieren wir ausgewählte Aktivitäten des Südsudan-Büros sowie der Sondermission für Somalia, das Rote Meer und den Golf von Aden im Rahmen ihrer jeweiligen Mandate.

Unser engagiertes Expertenteam arbeitet Seite an Seite mit dem Team der IGAD. Es stellt sicher, dass alle Aktivitäten gender- und konfliktsensibel geplant und umgesetzt, internationale Beschaffungsstandards eingehalten und Synergien zwischen verschiedenen Akteuren effizient genutzt werden. IPPSHAR trägt damit auch zur IGAD-internen Organisationsentwicklung bei.

Insgesamt profitieren rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IGAD und der Institutionen der Mitgliedsstaaten sowie anderer Interessengruppen direkt von dem Projekt. Die Schritte zu mehr Sicherheit und mehr Stabilität in der Region kommen der gesamten Bevölkerung zugute.