29. Internationales Filmfestival Innsbruck 2020



Contract partner: OPI - Otto Preminger Institut, Verein für audiovisuelle MediengestaltungCountry: Österreich Funding amount: € 12.000,00Project start: 01.10.2019End: 31.12.2020

Short Description:

Overall goal


Das 29. Internationale Filmfestival Innsbruck (IFFI) zeigt von 27. Mai bis 1. Juni 2020 in einem internationalen Wettbewerb Filme aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik, Ost- und Südosteuropa. Ziel ist, qualitativ hochwertige Filme zu Themen und aus Regionen zu zeigen, die in den globalen Filmnetzwerken unterrepräsentiert sind, diese abseits von Stereotypen einem größeren Publikum zugänglich zu machen und Herausforderungen der Menschen im globalen Süden zu thematisieren und zu diskutieren.


Expected results


An 6 Festivaltagen werden zwischen 50 und 60 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme präsentiert, mit begleitenden Diskussionen in Anwesenheit von ca. 20 FilmemacherInnen.

5 Filmpreise werden vergeben.

Rund 5.000 BesucherInnen nehmen an den Filmvorführungen und Begleitveranstaltungen teil. Eine breitere Öffentlichkeit wird indirekt über lokale und regionale Medienberichte (u.a. auf ORF-Tirol, Die Presse, Radio Freirad, Ray Filmmagazin) und Social Media und Website erreicht.

Der Verleih von Filmen, die beim IFFI gezeigt werden, wird ermöglicht; seltene Filme werden in der Festival Library für die weitere Nutzung archiviert.


Target group / Beneficiaries


Zielgruppen:

Das Festival richtet sich an entwicklungspolitisch interessierte BesucherInnen, eine kino- und kulturinteressierte Öffentlichkeit sowie auch an ein Publikum, das keine besondere entwicklungspolitische Vorbildung hat. Insbesondere junge BesucherInnen stehen im Fokus des Projekts.

Kooperation/ Vernetzung/ Partner:

Das IFFI arbeitet mit einem breiten Netzwerk von KooperationspartnerInnen im In- und Ausland: Internationale öffentliche Kultur- und Bildungseinrichtungen, NGOs, Filmschulen, Forum Österreichischer Filmfestivals, Partnerfestivals und Festivalnetzwerke, Universitäten, Jugendeinrichtungen, Tourismusvertretungen, Wirtschaft. Kooperationen zwischen heimischen und internationalen Filmschaffenden werden initiiert und weitergeführt.


Activities


Das IFFI bringt qualitativ hochwertige Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme von RegisseurInnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik, Ost- und Südosteuropa nach Österreich und vermittelt die Vielfalt filmischen Ausdrucks unterschiedlicher Kulturen. Den Nucleus des Festivals stellt das Filmprogramm dar, das aus den Wettbewerben (Spielfilmwettbewerb, Dokumentarfilmwettbewerb, Publikumspreis, SchülerInnen- und Lehrlingspreis) und den historischen Schienen (Retrospektiven, Hommagen, Länderschwerpunkten etc.) besteht. Themen und Problematiken von Ländern, die medial oft wenig differenzierte Auseinandersetzung erfahren, werden gezielt aufgegriffen. 2020 wird unter dem Thema WE [STILL] MUST DISCUSS, WE [STILL] MUST INVENT das Erbe des Dritten Kinos untersucht, das von Südamerika ausgehend globale Verbreitung fand. Ausgehend von der Frage, wie sich dieses Kino global entwickelt hat, werden Werkschauen, Retrospektiven und thematische kuratierte Programmpunkte entwickelt. Schwerpunkte 2020 sind u.a. ein Länderschwerpunkt Mosambik, eine geplante Werkschau des argentinischen Regisseurs Pino Solana sowie politische Umbrüche und globale Ungleichheiten. Genderthemen werden nicht nur thematisch in den Filmen untersucht, sondern auch bei der Wahl der Filme wird darauf geachtet, dass weibliche Akteure, die im Filmbetrieb traditionell unterrepräsentiert sind, im Programm ausreichend Platz finden.

Die 50-60 Filmvorführungen werden ergänzt durch ein Rahmenprogramm aus Publikumsdiskussionen mit internationalen FilmemacherInnen und ProduzentInnen, Einführungen von ExpertInnen, Workshops, Lectures, Eröffnungs- und Abschlussfeiern, Nightline, Social Media. Im Vorfeld finden Jurydiskussionen, Pressekonferenzen und Screenings im öffentlichen Raum statt. Das Publikum wird durch Angebote zu Diskussion, Begegnung und Dialog aktiv einbezogen.


Context


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 183.500 mit Euro 12.000 gefördert.

project number2399-02/2019
source of fundingOEZA
sector Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
tied12000
modalityDevelopment awareness
marker
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.