body_rEVOlution! Schlüsselprobleme globalisierter Körperstereotype reflektieren.



Contract partner: Arbeitsgemeinschaft - BODYREVOLUTIONCountry: Österreich Funding amount: € 130.000,00Project start: 01.11.2020End: 31.12.2022

Short Description:

Overall goal


Projektziel ist die Erschließung neuer MultiplikatorInnen-Gruppen für Globales Lernen, indem sich diese in ihrer Arbeit mit globalen Dimensionen (geschlechter)stereotyper Körperbilder und -normen im Sinne des Globalen Lernens auseinandersetzen. Diese kommen aus dem Gesundheitssektor, der Kirche, der Jugendarbeit, der Sozialarbeit und dem Bildungswesen. Das Projekt soll das Netzwerk gendersensiblen Globalen Lernens in Österreich stärken.

Das Projekt ist ein Beitrag zum ADA-Förderschwerpunkt Frauen - Gender und Entwicklung.


Expected results


- Partizipative Materialentwicklung und -erprobung in 24 Workshops mit Jugendlichen,

- 12 Workshops/ 3 Reflexionswerkstätten/ 2 Fokusgruppen für MultiplikatorInnen,

- Produktion eines drei- bis fünfteiligen Methodensets mit begleitendem Manual analog und digital,

- Konzeption und Umsetzung einer interaktiven Ausstellung, die an mind. 5 Orten in Vorarlberg und Tirol gezeigt wird,

- Abschlussveranstaltung,

- breit angelegte Online bzw. Social-Media Kampagne und Öffentlichkeitsarbeit zur österreichweiten Bewerbung und Verbreitung der Materialien.

Mind. 500 Personen (Jugendliche, MultiplikatorInnen, MedienvertreterInnen) werden direkt erreicht, rund 3.000 Personen indirekt. Darüber hinaus Erreichung einer breiteren Öffentlichkeit durch Online Kampagne sowie Presse- und Medienarbeit.


Target group / Beneficiaries


Zielgruppen sind Mädchen, junge Frauen, Jugendliche aller Geschlechter von 10-25 Jahren, MultiplikatorInnen aus den Bereichen Gesundheit, Kirche, Jugendarbeit, Sozialarbeit und Bildungswesen, sowie eine interessierte Öffentlichkeit.

Kooperationspartner:

BODYREVOLUTION ist eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus plan:g - Partnerschaft für globale Gesundheit und dem Verein Amazone. Darüber hinaus wird mit zahlreichen Organisationen und Institutionen aus den Bereichen Jugend, Bildung, Gender, Soziales, Gesundheit, Menschenrechte in Österreich sowie mit zwei Partnerorganisationen in Uganda und Kenia zusammengearbeitet.


Activities


Im Rahmen des Projekts entstehen Bildungsformate, Methoden und Materialien sowie eine interaktive Ausstellung, die partizipativ mit und von Mädchen und jungen Frauen entwickelt werden, wobei das Projekt zentral auf den Erfahrungen der projektbeteiligten Jugendlichen aufbaut. Dabei werden komplexe ineinander verschränkte Ursachen von Geschlechter- und Entwicklungsungerechtigkeit, westlich-kolonial geprägte Schönheitsideale, Medialisierung von Körperbildern u.a. in Sozialen Medien usw. thematisiert.

Zu 7 Kernthemen werden in Auseinandersetzungs- und Entwicklungsworkshops von Mädchen bzw. jungen Frauen konkrete Bildungsformate, Methoden und Materialien erarbeitet. In einer zweiten Phase werden diese in Sensibilisierungs- und Entwicklungsworkshops in gemischtgeschlechtlichen Gruppen von Jugendlichen sowie in Workshops mit MultiplikatorInnen erprobt und weiterentwickelt. Die finalisierten Bildungsformate werden dann in 3 Reflexions- und Erkenntniswerkstätten für MultiplikatorInnen vorgestellt. Weiters wird in mehreren Kreativworkshops mit Mädchen bzw. jungen Frauen eine interaktive Ausstellung erarbeitet, die analog und digital zur Verfügung steht und u.a. im Rahmen der Gender-Impulstage (Fachveranstaltung für PädagogInnen und SozialarbeiterInnen), im Frauenmuseum Hittisau und Spielboden Dornbirn, evtl. im Landhaus Vorarlberg, in kirchlichen Bildungshäusern sowie bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung gezeigt werden soll. Über eine begleitende Online- bzw. Social Media-Kampagne werden die Themen, Aktivitäten und Materialien breit bekannt und globale Zusammenhänge sichtbar gemacht.


Context


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 176.525,- mit Euro 130.000,- (73,64%) für 2 Jahre gefördert.

project number2397-21/2020
source of fundingOEZA
sector Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
tied130000
modalityDevelopment awareness
marker
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.