Global Social Dialog - Praktikaprogramm für Studierende österreichischer Fachhochschulen



Contract partner: FH Campus Wien - Verein zur Förderung des Fachhochschul-, Entwicklungs- und Forschungszentrums im Süden WiensCountry: Österreich Funding amount: € 264.000,00Project start: 01.01.2021End: 31.12.2023

Short Description:

Overall goal


Das dreijährige Programm „Global Social Dialog“ sichert die Rahmenbedingungen für eine qualitätsvolle Durchführung der Langzeit-Berufspraktika, die Studierende der Sozialen Arbeit österreichischer Fachhochschulen in Afrika, Asien und Lateinamerika absolvieren. Durch transkulturelles und transdisziplinäres Lernen soll ein Umgang mit Herausforderungen der Globalisierung gefunden werden. Es bietet qualifizierte Unterstützung der Fachhochschulen bei der Internationalisierung der Ausbildung und Schaffung österreichweiter Synergieeffekte. Damit sollen Kompetenzen angehender Sozialarbeiter*innen als Global Citizens und Social Change Agents gefördert, und ein Beitrag zur Transformation globaler Ungleichheitsverhältnisse geleistet werden – mit besonderem Augenmerk auf Ziel 4.7. und Ziel 5. der Sustainable Development Goals.


Expected results


Das Programm ermöglicht die qualitätsvolle Durchführung der Berufspraktika für 96 Studierende von Fachhochschulen der Sozialarbeit aus ganz Österreich, aufgrund der COVID-19 Pandemie ist die jährliche Umsetzung unterschiedlich. Die Vorbereitung der Studierenden beinhaltet eine 3-tägige Seminarreihe, projekt- und länderspezifische Vorbereitung durch die Einsatzorganisationen und Begleitung bei der individuellen Vorbereitung. Während des 15-wöchigen Aufenthalts werden die PraktikantInnen angeleitet und betreut. Nach ihrer Rückkehr ist die Teilnahme an einem 3-tägigen Reflexionsseminar verpflichtend, sowie die Erfassung und Weitergabe von Erfahrungen. Die Studierenden befassen sich im Rahmen der Vor- und Nachbereitung mit globalen, regionalen und lokalen Dimensionen von Entwicklung. Sie werden in Grundfragen des Globalen Lernens eingeführt und das transkulturelle Lernen wird gefördert.

Die Praxisplätze entsprechen vorgegebenen Qualitätsstandards. Begleitend werden in Studiengängen für Soziale Arbeit auch für die übrigen Studierenden einschlägige Fächer unterrichtet. Die Durchführung einer themenrelevanten öffentlichen Dialogveranstaltung einmal jährlich, unter Beteiligung ehemaliger Praktikant*innen, und Webartikel und/oder Radiobeiträge bzw. Podcasts zurückgekehrter Praktikant*innen, im Sinne einer Reflexion und Weitergabe ihrer entwicklungspolitischen Erfahrungen vor Ort, sind vorgesehen.

 


Target group / Beneficiaries


Hauptzielgruppe sind Studierende der Sozialarbeit, welche außerhalb Europas ein Langzeit-Berufspraktikum absolvieren. Das Programm erreicht Studierende von Fachhochschulen in 9 Bundesländern. AbsolventInnen aus früheren Programmen bringen ihr erworbenes entwicklungspolitisches Fach- und Erfahrungswissen ein. Alle AbsolventInnen fungieren als MultiplikatorInnen, weitere Ziel- bzw. Dialoggruppen sind Studierende und Lehrende an den teilnehmenden FHs, die Einsatzorganisationen sowie die allgemeine Öffentlichkeit. Vernetzung der Studierenden mit den bestehenden österr. Institutionen der entwicklungspolitischen Bildungs,- Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit ist vorgesehen.


Activities


Vorbereitung von mindestens. 96 Studierenden in einer dreitägigen Seminarreihe; länder- und projektspezifische Vorbereitung durch Einsatzorganisationen; Beratung bei der Findung bzw. Vermittlung geeigneter Praktikumsstellen; Unterstützung bei der individuellen Vorbereitung; angeleitete und begleitete Langzeitpraktika (gewöhnlich mind.15 Wochen); dreitägige Seminarreihe und Maßnahmen zur Reflexion; Auswertung und Weitergabe der Erfahrungen nach der Rückkehr; die Vergabe von Zuschüssen an FH-PraktikantInnen, an Einsatzorganisationen sowie Praktikumsstellen.


Context


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 295.500 mit Euro 264.000 (89,34%) gefördert.

project number2397-06/2021
source of fundingOEZA
sector Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
tied264000
modalityDevelopment awareness
marker
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.