Local, National and Regional Strategies to Improve the Implementation of UNSCR 1325 in Armenia, Azerbaijan, Georgia, Moldova and Ukraine



Contract partner: GNWP - Global Network of Women PeacebuildersCountry: Entwicklungsländer, unspezifisch Funding amount: € 723.000,00Project start: 01.02.2017End: 31.05.2019

Short Description:

Overall goal


Die Zivilgesellschaft sowie die jeweiligen nationalen und lokalen Regierungen arbeiten zusammen, um die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates (UNSCR) 1325, 1820 und Folgeresolutionen zum Thema Frauen, Frieden und Sicherheit in Armenien, Georgien, Moldau und der Ukraine umzusetzen.


Expected results


Die erwarteten Ergebnisse des Projekts sind:

- Eine Analyse der bestehenden Initiativen zu Friedensförderung wurde in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und der Ukraine durchgeführt.

- Konkrete Strategien zur Umsetzung der Nationalen Aktionspläne (NAPs) in Georgien und der Ukraine sowie Strategien zur Erarbeitung von NAPs in Armenien und Moldau sind erarbeitet.

- Eine zivilgesellschaftliche Anwaltschaftsstrategie für die regionale Weiterentwicklung der Women, Peace and Security (WPS) Agenda wurde in Zusammenarbeit mit relevanten regionalen Organisationen wie der OSZE erarbeitet.

- Eine zivilgesellschaftliche Anwaltschaftsstrategie für Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und die Ukraine wurde für die Weiterentwicklung der Women, Peace and Security (WPS) Agenda auf internationaler Ebene erarbeitet.

- Länderspezifische Strategien zur Involvierung der Medien in die Umsetzung der Resolutionen in Armenien, Georgien, Moldau und der Ukraine erarbeitet.


Target group / Beneficiaries


Direkt vom Projekt profitieren Schlüsselpersonen zur Umsetzung der Resolutionen, nämlich BeamtInnen (nationale und Gemeindeebene), zivilgesellschaftliche Organisationen (insbesondere Frauen- und Jugendorganisationen) und lokale MedienvertreterInnen aus Armenien, Georgien, Moldau und der Ukraine. Bei der Auswahl der Begünstigten setzt das Global Network of Women Peacebuilders (GNWP) auf deren multiplizierende Effekte. Zudem werden VertreterInnen der Zivilgesellschaft und Regierung aus Aserbaidschan zur Teilnahme an den Workshops eingeladen. Insgesamt sind rd. 700 Personen direkt vom Projekt begünstigt, wobei soziale Aspekte und Vulnerabilität berücksichtigt werden. In der Umsetzung stützt sich das GNWP auf lokale Partnerorganisationen, die bereits aktiv für die Implementierung der Resolutionen in ihren jeweiligen Ländern arbeiten.


Activities


Im Rahmen des Projekts werden Maßnahmen auf lokaler/nationaler, regionaler und globaler Ebene gesetzt, um das Projektziel zu erreichen. Diese Maßnahmen umfassen spezifische Workshops, die von GNWP entwickelt wurden um die Kapazitäten von GemeindevertreterInnen und VertreterInnen lokaler zivilgesellschaftlicher Organisationen betreffend der Resolutionen sowie deren Zusammenarbeit zu stärken; Workshops zu Nationalen Aktionsplänen (NAP) mit RegierungsbeamtInnen; die Teilnahme der Begünstigten an regionalen Vernetzungstreffen und die Erarbeitung zivilgesellschaftlicher Strategiepapiere für die regionale und globale Weiterentwicklung der Women, Peace and Security (WPS) Agenda. Ergänzend werden Trainings mit VertreterInnen nationaler Medien der Zielländer abgehalten, um Bewusstsein für die Resolutionen und die Rolle der (neuen) Medien bei der Umsetzung der Resolution zu schaffen.


Context


Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete im Jahr 2000 die Resolution 1325 als die erste von mehreren UN-Resolutionen, welche die besonderen Auswirkungen von Konflikten auf Frauen hervorhebt und die wesentliche und aktive Rolle sowie Teilnahme von Frauen in allen Phasen von Friedensbemühungen - von Friedensverhandlungen bis zum Wiederaufbau zerstörter Gesellschaften – betont bzw. einfordert. Die Zielländer des Projekts sind durch teils aktive gewaltsame Konflikte und/oder gescheiterte Friedensprozesse geprägt, wobei die Umsetzung der WPS Resolutionen in der Region unterschiedlich weit vorangeschritten ist. In Georgien und in der Ukraine gibt es nationale Aktionspläne zur Umsetzung der UNSCR 1325, in Armenien, Aserbaidschan und der Republik Moldau zumindest erste Gespräche. In allen fünf Ländern wird jedoch die lokale Zivilgesellschaft und Gemeindeebene, welche von den Konflikten betroffen sind, nicht in die Umsetzung mit einbezogen. Das Global Network of Women Peacebuilders umfasst ein Netzwerk von Frauenorganisationen und zivilgesellschaftlichen Gruppen aus über 30 Ländern, welches die Kluft zwischen politischen Diskussionen rund um Frauen, Frieden und Sicherheit und der tatsächlichen Umsetzung vor Ort überbrücken will. Zu diesem Zweck entwickelte GNWP ein Programm zur Lokalisierung von UNSCR 1325 und 1820, welches im Rahmen des Projekts in den Zielländern umgesetzt werden soll.

project number8319-00/2017
source of fundingOEZA
sector Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
tied0
modalityProject-type interventions
marker Gender: 2, Democracy: 2
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.