Verbesserung der Ernährungssituation der Bevölkerung von 24 Dörfern in Burkina Faso



Contract partner: Caritas Österreich (ehemals: Österreichische Caritaszentrale)Country: Burkina Faso Funding amount: € 100.800,00Project start: 01.03.2007End: 31.08.2010

Short Description:

Overall goal


Burkina Faso ist regelmäßig von Hunger betroffen. 17% der Bevölkerung sind unterernährt, wovon Kinder überproportional betroffen sind. Diese latenten Hungerkrisen sind unter anderem auf geringe Ernteerträge und die akute Armutssituation der Bevölkerung zurückzuführen. Durch die stark voranschreitende Bodenerosion und veraltete Technologien ist die Produktivität der Landwirtschaft sehr schwach. Eine Familie mit fünf aktiven Personen kann auf ihrem Land durchschnittlich 1200 -1500 kg Getreide ernten. Allerdings bräuchte eine 10-köpfige Familie mit fünf Erwachsenen und fünf Kindern pro Jahr ca. 2000 kg, um Ihren Nahrungsbedarf zu decken. Die Situation wird durch die Armut der Zielgruppen verschärft, da sie ihre Ernte meist schnell verkaufen müssen, um anderen dringenden Aufgaben nachkommen zu können oder Schulden zu begleichen. Der Markt wird nach der Ernte mit Getreide überschwemmt, reiche Händler kaufen das Getreide zu niedrigen Preisen auf und lagern es solange, bis nur mehr wenig Getreide am Markt angeboten wird. Die Bauern, die nach der Ernte viel zu billig verkauft haben, müssen ihr eigenes Getreide somit sechs bis neun Monate später überteuert zurückkaufen.


Caritas Österreich will durch Schulungen die Kapazitäten der diözesanen Ocades-Organisationen im Bereich der Hungerprävention stärken. 3 AnimateurInnen pro Diözese besuchen jedes Dorf einmal monatlich, um die Bevölkerung über Ursachen und mögliche Präventionsstrategien gegen Hunger zu informieren.


Um die familiäre Einkommenssituation zu verbessern und damit die Nahrungsmittelknappheit für die Familien zu reduzieren, ist die Errichtung von insgesamt 24 Getreidespeichern mit einer Lagerkapazität von je 50 Sack Getreide geplant. Diese sollen von offiziell registrierten Vereinen betrieben werden, je zwei Mitglieder erlernen in zwei einwöchigen Schulungen den Betrieb der Getreidebank.

project number2441-02/2007
source of fundingOEZA
sector Landwirtschaft
tied
modality
marker
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.