VIDC Global Dialogue: Wissensproduktion und Wissensmanagement zu entwicklungspolitischen Grundsatzfragen



Contract partner: VIDC - Wiener Institut für internationalen Dialog und ZusammenarbeitCountry: Österreich Funding amount: € 1.470.000,00Project start: 01.01.2021End: 31.12.2025

Short Description:

Overall goal


Als Oberziel strebt das VIDC mit dem Programm erhöhtes Wissen und eine verstärkte Aufmerksamkeit in Österreich und Europa gegenüber den ökonomischen, politischen, sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen in der Entwicklungszusammenarbeit in Gesellschaft und Politik an. Damit will man die Wirksamkeit von Interventionen im Sinne der Erreichung der im österreichischen EZA-Gesetz verankerten Ziele sowie der Agenda 2030 verbessern. Die konkreten Programmziele umfassen:

1. den Aufbau bzw. die Stärkung internationaler und transnationaler Wissensnetzwerke (Wissenstransfer),

2. die Erarbeitung von geschlechtersensiblen Informationen, Analysen und Positionen (Wissensproduktion),

3. die Förderung des (wissenschaftlichen) Diskurses zur Entwicklungspolitik (Wissensverbreitung) und

4. die Stärkung und Teilhabe von EZA-fernen Gruppen wie Diasporagemeinschaften (Vernetzung).


Expected results


Erreicht werden sollen diese Ziele mittels folgender Ergebnisse:

• Fehlende Politikkohärenz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wurde hinterfragt und sichtbar gemacht.

• Polit-ökonomische Analysen, insbesondere von Expertinnen und Experten aus den Schwerpunktregionen, wurden den Zielgruppen zugänglich gemacht.

• Zivilgesellschaftliches Wissen wurde erfasst und bekannt gemacht und floss in Politikkonzepte institutioneller Stakeholder ein.

• Geschlechtergerechtigkeit als Prinzip der Entwicklungspolitik wurde weiter gefördert und neue Wege zur Gleichstellung der Geschlechter präsentiert.

• Die Expertise der Diasporagemeinschaften wurde sichtbar gemacht und wird von Institutionen der EZA stärker wahrgenommen.


Target group / Beneficiaries


Mit dem Programm werden unterschiedliche, spezifische Zielgruppen angesprochen:

• Politische Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen;

• Entwicklungspolitische öffentliche Institutionen in Österreich und auf internationaler Ebene;

• Think Tanks, Netzwerke und wissenschaftlich tätige Personen;

• Internationale Organisationen (IOM, UNHCR, ICMPD, OSZE, etc.);

• Entwicklungspolitische und humanitäre Organisationen der Zivilgesellschaft in Österreich;

• Diasporagemeinschaften (afrikanische, afghanische und syrische Vereine in Österreich und Europa);

• Eine entwicklungspolitisch interessierte Öffentlichkeit in Österreich.

Mit 10-15 Abendveranstaltungen, doppelt so vielen Workshops, rund 20 Medienbeiträgen pro Jahr und dem vierteljährlichen Online-Magazin „Spotlights“ des VIDC profitieren voraussichtlich rund 37.750 Personen direkt und regelmäßig vom Programm.


Activities


Umgesetzt wird das Programm über mehrere Methoden und Formate. Im Zentrum stehen die Organisation und inhaltliche Gestaltung von Veranstaltungen, Konferenzen, Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Tagungen und Arbeitsgruppen, der Aufbau von Wissensnetzwerken und die institutionelle Zusammenarbeit mit österreichischen und internationalen EZA-Organisationen und wissenschaftlichen Institutionen.

Daneben bzw. begleitend werden Studien, Analysen und Berichte erarbeitet. Die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine wichtige Rolle.


Context


Das Programm knüpft an aktuelle Schwerpunkte der nationalen und internationalen entwicklungspolitischen Debatte und Agenda an. Über Analysen und den Diskurs zur internationalen Wirtschafts- und Finanzpolitik, Demokratie, Menschenrechten, Gender, Migration und Diversität werden ein kritisches Verständnis gefördert und Lösungsansätze präsentiert. Dabei greift das Programm besonders folgende Herausforderungen auf: Politikkohärenz, fehlende polit-ökonomische Analysen im Vorfeld entwicklungspolitischer Entscheidungen, die Vernachlässigung von zivilgesellschaftlichem Wissen und Knowhow der Diaspora sowie die Gleichstellung der Geschlechter. Der geografische Schwerpunkt auf dem Nahen und Mittleren Osten und auf Afrika macht das Programm aus Sicht der OEZA besonders relevant.

project number1827-00/2021
source of fundingOEZA
sector Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
tied1470000
modalityDevelopment awareness
marker
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.