17. und 18. KASUMAMA Afrika Festival 2017/2018



Projektträger: KASUMAMA - Verein zur Förderung des interkulturellen AustauschesLand: Austria Fördersumme: € 14.000,00Beginn: 10.06.2017Ende: 31.01.2019

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das KASUMAMA Afrika Festival in Moorbad Harbach (Waldviertel, NÖ) bietet von 12.-16. Juli 2017 und 11.-15. Juli 2018 ein vielfältiges Kunst-, Kultur- und Begegnungsprogramm. Mit dem Projekt werden Völkerverständigung und interkultureller Dialog im ländlichen Raum gefördert. Dialog und Begegnung mit anderen Kulturen, gemeinsames kreatives Schaffen, die Umsetzung eines qualitativ hochwertigen Programms mit der aktiven Beteiligung internationaler AkteurInnen sowie die Initiation eines Wachstumsimpulses für die Region sind die erklärten Projektziele.


Erwartete Ergebnisse


Durch Dialog, Begegnung und gemeinsames Schaffen wird Verständnis und Anerkennung für Kultur, Werte und Lebensweisen erreicht, wodurch Vorurteile abgebaut werden können. Die Partizipation von AfrikanerInnen bei der Projektplanung, Implementierung und Evaluation ermöglicht gemeinsamen Erfahrungsaustausch und gegenseitiges Lernen. Während der zwei Festivals werden 2017 und 2018 an jeweils fünf Tagen insgesamt rund 10.000 BesucherInnen erwartet.


Zielgruppe


Durch die unterschiedlichen Zugangsweisen über Bildende Kunst, Musik, Tanz, Film, Theater, Kulinarik und Kunsthandwerk werden eine breite Öffentlichkeit von entwicklungspolitisch und kulturell Interessierten, Jugendliche und Familien mit Kindern sowie insbesondere die regionale Bevölkerung bis hin zu den tschechischen NachbarInnen, Natur-TouristInnen aus ganz Österreich und Menschen mit Fluchthintergrund angesprochen. Die regionale Ausrichtung des Festivals konzentriert sich auf das Waldviertel in Niederösterreich. Lokale Betriebe, LieferantInnen, KleinhändlerInnen und BäuerInnen aus der Umgebung sowie regionale Vereine (Jugendverein Moorbad Harbach, Musikkapelle, Fußballverein, Volkstanzgruppe) werden in den Kreislauf des Festivals miteinbezogen. Die bestehenden Kooperationen mit Waldviertel Tourismus, Waldviertler Tourismusverband und der Kulturvernetzung Waldviertel werden fortgesetzt. Weitere Kooperationspartner sind das Chiala Afrika Festival, Kulturen in Bewegung und Radio Afrika TV. 35 in der Region untergebrachte Flüchtlinge sind insbesondere als ReferentInnen auf der Karibu Open-Stage-Bühne in das Festival inhaltlich eingebunden.


Maßnahmen


Integrale Bestandteile des Festivals sind ein umfangreiches Workshop- und Musikprogramm für Kinder und Erwachsene sowie Vorträge, Diskussionen, Filme und künstlerische Darbietungen auf der „Karibu Bühne“ mit begleitender Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zahlreiche informelle Kommunikationsplätze am Festivalgelände bieten Gelegenheit zum Austausch. Umgesetzt wird das Programm von rund 50 teilnehmenden KünstlerInnen und 15 internationalen Bands. Als Austauschplattform dient die Karibu Open Stage-Bühne, auf der durch entwicklungspolitische Vorträge, Lesungen, Performances, Dorfgespräche und Filmvorführungen geführt wird. Im Vorfeld des Festivals 2017 wird das Schulprojekt mit der Neuen Mittelschule Weitra fortgeführt. Auch außerhalb des schulischen Bereiches werden Jugendliche aus der Region als offizielle Vereinsmitglieder aktiv in das KASUMAMA-Festival miteingebunden. Im Vorfeld des Festivals 2018 gestalten Familien mit Fluchthintergrund sowie lokale BewohnerInnen gemeinsam mit KünstlerInnen ein Theaterstück zum Thema "Mythisches Waldviertel – Mythen der Welt", das in weiterer Folge auf dem KASUMAMA Afrika Festival aufgeführt wird.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 326.524,- in der beantragten Höhe von Euro 14.000,- (4,29% der Gesamtkosten) mit einer Laufzeit von 19,5 Monaten gefördert.

Projektnummer2399-05/2017
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied14000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.