Afrika im Dialog: Konfliktlösungsmodelle



Projektträger: AAI - Afro-Asiatisches Institut WienLand: Austria Fördersumme: € 20.000,00Beginn: 01.01.2010Ende: 31.12.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Afro-Asiatische Institut (AAI) in Wien ist seit über 40 Jahren ein interkultureller und interreligiöser Treffpunkt. Es beherbergt neben einem internationalen StudentInnenheim, einem Cafe, einer Mensa auch eine Kapelle, einen Hindutempel und eine Moschee. In der AAI Wien-Galerie des Weltcafés können KünstlerInnen aus Ländern des Südens ihre Werke präsentieren. Als Veranstaltungszentrum zählt die Bildungs- und Kulturarbeit zu den Hauptaufgaben des Instituts.


Das Projekt ist ein Beitrag zum Schwerpunkt "Ke Nako Afrika - Afrika jetzt!". Die Bedeutung von Frauen in Konfliktlösungsmodellen in Subsahara-Afrika wird diskutiert.

Die geplanten Aktivitäten 2010 umfassen: Diskussionen, Workshops, Friedenssaiten mit Marwan Abado, Lesungen als Beitrag zur Afro-Lit, einem Fest für Miriam Makeba, Filmabenden und Theater mit Babátólá Aloba (Schwarze Frauen Community).


In der Beleuchtung von Konfliktlösungsmodellen wird Friedenskultur hier im Sinne der gewaltfreien Kommunikation nach dem Konzept von Marschall B. Rosenberg erarbeitet. Die vier Schritte "Beobachten - Gefühl äußern - Bedürfnis formulieren - Bitte um Handlung äußern" können als Leitfaden für Konfliktlösungsstrategien genutzt werden.


Frauen in Österreich, die sich für Gendergerechtigkeit und Friedenskultur interessieren/engagieren, und Frauen aus den Ländern des Südens können ihre Erfahrungen zum Thema Gendergerechtigkeit gegenüberstellen. Kulturelle und gesellschaftliche Ursachen von Ungleichbehandlung und Konflikten werden diskutiert, die gemeinsame Betroffenheit dargestellt und Lösungsansätze angedacht. Damit baut das AAI in Wien auf Erfahrungen des vorjährigen Projekts "Frauen als treibende Kraft" auf, und bindet die dadurch neu gewonnenen Zielgruppen ein.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 54.970,00 in der Höhe von EUR 20.000,- (36,38%) gefördert.

Projektnummer2397-04/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.