AL BIZ (Albanian Business Schools) - Reform der wirtschaftsschulischen Ausbildung in Albanien



Projektträger: KKA - KulturKontakt Austria (wurde bei OeAD eingegliedert)Land: Albania Fördersumme: € 800.000,00Beginn: 16.11.2009Ende: 28.02.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die gegenwärtige Situation der Wirtschaftsschulen in Albanien ist durch die umfassende Reform der schulischen Ausbildung - Einführung der Zentralmatura, Verlängerung der Pflichtschule - bei gleichzeitiger Verkürzung der weiterführenden Schulausbildung und Neustrukturierung des Universitätszugangs gekennzeichnet.

Zugleich stellt die Entwicklung der albanischen Wirtschaft - steigende Bedeutung des Dienstleistungssektors und von kleinen und mittleren Unternehmen, bei relativ hoher Arbeitslosenrate gerade unter Jugendlichen bzw. versteckter Arbeitslosigkeit durch Verbleib in low-skill 'Kleinstunternehmen' - neue Anforderungen an die Wirtschaftsschulausbildung.

Das vorliegende Projekt trägt zur Reform der Berufsbildung mit dem Ziel der besseren Anpassung von Ausbildungsprofilen an die Anforderungen des albanischen Arbeitsmarktes und internationaler Wirtschaftstrends bei.

Das Projektziel ist die nachhaltige Steigerung der Qualität und Arbeitsmarktrelevanz der Wirtschaftsschulausbildung in Albanien.

Die Erwarteten Resultate des Projekts sind: die Etablierung von Qualitätsentwicklungs- und Qualitätssicherungs- (QE/QS)-Elementen an den Schulen und der Einsatz entsprechender Maßnahmen zur Verbesserung der Schulqualität und -attraktivität; die Bewusstseinsbildung des Schulmanagements und der LehrerInnen für arbeitsmarktrelevante Anforderungen und moderne und attraktive Unterrichtsmethoden; die Anpassung der Lehrpläne an Arbeitsmarktrelevanz; die verstärkte Vernetzung und Kooperation zwischen den Wirtschaftsschulen und der Wirtschaft; die Steigerung des Bewusstseins der Stakeholder der wirtschaftsschulischen Ausbildung für genderrelevante Aspekte.

Direkte Zielgruppe des Projektes sind: MitarbeiterInnen des albanischen Bildungsministeriums und der regionalen/lokalen Schulbehörden, der albanischen Berufsbildungsagentur AKAFP, des Institutes für Curricula und Training (IKT); Führungsteams sowie FachlehrerInnen aller 11 Wirtschaftsschulen Albaniens.

Projektnummer8247-00/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Sekundarschulbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.