Armenien-Palästina bei Salam.Orient 2015



Projektträger: Vienna.ACTS, Verein zur Förderung von KunstLand: Austria Fördersumme: € 5.000,00Beginn: 01.06.2015Ende: 31.12.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Projektziel:

Das Festival "Salam.Orient" findet jährlich im Oktober an verschiedenen Veranstaltungsorten statt und soll eine Gelegenheit bieten, sich mit der orientalischen Kunst und Kultur auseinanderzusetzen. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf Armenien und Palästina.


Erwartete Ergebnisse


Erwartete Ergebnisse:

Das Festival bietet unterschiedliche Zugangsweisen und eine methodische Vielfalt (Konzerte, Lesung, Diskussionsabende) an. Insgesamt sollen die Aktivitäten 3.500- 4.000 Personen erreichen. Anlässlich der 100-Jahre Gedenkfeier des Genozids an den Armeniern im April 2015 sollen durch verschiedene Veranstaltungen an die Opfer erinnert werden.

Im Rahmen des Palästina-Schwerpunktes finden kulturelle Veranstaltungen statt, durch welche die palästinensische Kunst und Kultur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.


Zielgruppe


Zielgruppe/Partner/Region:

Zur Zielgruppe gehört eine breite Öffentlichkeit von kulturell Interessierten bis hin zu Kindern und Jugendlichen. Kooperationen finden mit der Palästinensisch-Österreichischen Gesellschaft sowie mit dem "Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation" (VIDC) statt. Partner von Salam.Orient sind zudem der ORF Ö1/Radio sowie die „Wiener Zeitung“, die einige spezielle Berichte und Previews drucken werden.


Maßnahmen


Maßnahmen:

Die Aktivitäten umfassen im Palästina-Schwerpunkt Konzerte, die darauf abzielen, mittels poetisch - musikalischen Methoden eine breitere Wahrnehmung von Palästina zu erreichen. Zeitgenössische palästinensische Poesie, eigene Prosa und Lieder sowie Diskussionen stehen im Mittelpunkt.

Konkret finden ein Eröffnungskonzert „Le Trio Joubran/Palästina", sowie der Kulturabend „Hoffen auf den Olivenzweig – Saitun El Amal“ mit Viola Raheb und Marwan Abado/Österreich-Palästina" statt.

Im Rahmen des Armenien-Schwerpunktes finden Konzerte ("Onnik & Ara Dinkjian & Ensemble") sowie eine Lesung ("Fethiye Cetin – Lesung und Gespräch") statt, die sich den Themen armenische Diaspora sowie ArmenierInnen als Adoptivkinder von TürkInnen und KurdInnen widmen.

Beide Schwerpunkte werden von einem Dialog – Programm begleitet. Das Kinder – und Jugendprogramm besteht aus diversen orientalischen Musikgruppen.

 


Hintergrundinformation


Hintergrundinformation:

Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der Höhe von 5.000 Euro - Zweckwidmung für den Schwerpunkt Armenien und Palästina - gefördert.

Projektnummer2399-23/2015
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied5000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.