Armutsminderung durch Verminderung von Naturgefahren



Projektträger: HWI - HILFSWERK INTERNATIONAL (ehemals: Hilfswerk Austria)Land: South & Central Asia, regional/multi-country Fördersumme: € 84.800,00Beginn: 01.01.2011Ende: 30.06.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziele:

1. Angewandte Forschung und Sammlung von Wissen über die Zusammenhänge zwischen Umwelt, Naturgefahren und Armut in den Zielregionen entlang des Pyanj Flusses (Tajikistan/Afghanistan) und im Chang Alai Tal (Tajikistan, Kyrgyzstan) zum besseren Schutz der Siedlungen in den Bergregionen vor Naturgefahren.

2. Forum zur Entwicklung von Strategien zur Integration von nachhaltiger ökologischer Wirtschaftsweise in die Politiken aller Ebenen. Schaffung eines Bewusstseins über die Effekte nicht nachhaltiger Wirtschaftsweise bei politischen Entscheidungsträgern aller Ebenen. Verbreitung von Konzepten zu effizienten Interventionen.

Zielgruppen:

Politische Entscheidungsträger auf allen Ebenen; lokale Spezialisten; Verwaltungsbeamte

Begünstigte: 20 Dörfer im Chang Alai District; 100 Dörfer (50 afghan., 50 tadschik.) im Pyanj Valley; ca. 42.000 Begünstigte

Erwartete Resultate:

1: Mountain GeoRisk Assessment Model zu Naturgefahren (Erdbeben, Lawinen, Hochwasser, Überflutungen etc.). Das Modell baut auf den Ergebnissen des Remote Geo-Hazards Monitoring and Capacity-building (TajHaz) Projektes auf, das um die Zielregionen erweitert wird. Das Modell umfasst detaillierte Dokumentation der identifizierten Naturgefahren (GISData, topographische Oberflächenmodelle, Stabilität von Berghängen, GLOF, Überschwemmungsgebiete, etc.);

2: Sustainable Mountainous Land Management Model (SMLM) für beide Zielgebiete, basierend auf transdisziplinärer Forschung, Evaluierung von Pilotprojekten zur Aufforstung und Schutzwäldern und anderen Entwicklungsprojekten im Pamir;

3: 2 Feasibility studies zu technischen Schutzmassnahmen;

4: Zwischenstaatlicher Konsultationsmechanismus in beiden Zielregionen; regelmäßiger Austausch von Experten, gemeinsame Treffen lokaler politischer Entscheidungsträger;

5: Zielgruppenspezifische Informationsstrategie umgesetzt.

6. Regionale Konferenz mit hochrangigen Entscheidungsträgern aus allen 3 Ländern. Regional Action Plan.

Projektnummer2325-05/2011
MittelherkunftOEZA
Sektor Humanitäre Hilfe: Maßnahmen zu Vermeidung und Vorbeugung von Katastrophen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.