Bauakademie Südosteuropa



Projektträger: Arbeitsgemeinschaft - Porr Projekt und Hochbau AGLand: States of ex-Yugoslavia, unspecified Fördersumme: € 490.250,00Beginn: 01.04.2011Ende: 31.03.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


In Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien wurden die Wirtschaft und der für den Arbeitsmarkt so bedeutende Zweig der Bauwirtschaft von der Wirtschaftskrise stark getroffen. Demzufolge ist auch die Arbeitslosigkeit hoch geblieben.

Derzeit ist jedoch in allen drei Ländern eine Erholung der besonders arbeitsintensiven Bauwirtschaft im Gang: Eine steigende Nachfrage nach Bauleistungen ist deshalb zu erwarten. Das gegenständliche Projekt greift diesen Bedarf durch die Gründung einer Bauakademie auf, die am Beispiel des österreichischen Modells (Bauakademie Übelbach) vorerst in Kroatien, Serbien und Bosnien für eine zielgerichtete Qualifizierung junger Menschen entsprechend der besonders gesuchten Berufe und Tätigkeiten sorgen wird.

Ziel der Strategischen Allianz "Bauakademie Südosteuropa" ist es also, die praktische Berufsausbildung für das Bauwesen in Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien zu stärken.

Die Wirtschaftspartnerschaft wird von einem Konsortium der Baukonzerne Porr und Limi sowie der steirischen Bauakademie Übelbach getragen und umfasst neben einer eingehenden Inception Phase mehrere Komponenten:

Zu Beginn erfolgt die Gründung der Bauakademie inklusive des Aufbaus entsprechender Management-Kapazitäten und der Entwicklung von Lehrplänen. Anschließend wird ein Pool von Trainern geschaffen, der über das fachliche und pädagogische Wissen für die eigenständige Durchführung von Maßnahmen der beruflichen Erwachsenenbildung verfügt. Diese Trainer führen Pilotschulungen für rund 250 Bauarbeiter und Fachkräfte in den Bereichen Gebäudetechnik und Management von Gebäuden mit hoher Energieeffizienz durch. Der abschließende Maßnahmenteil dient der Bekanntmachung der Ergebnisse des Projekts und der systemischen Verankerung des Ansatzes dualer Berufsausbildung im Ausbildungswesen und der Beschäftigungspolitik; dazu werden Konferenzen und Workshops mit öffentlichen Institutionen abgehalten.

Projektnummer2550-04/2011
MittelherkunftOEZA
Sektor Sekundarschulbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.