Beitrag Energy and Environment Programme Südliches u Östliches Afrika



Projektträger: MFA - Ministry of Foreign Affairs of FinlandLand: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 1.000.000,00Beginn: 01.01.2010Ende: 31.12.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Partnerschaft für Energie und Umwelt mit dem südlichen und östlichen Afrika (EEP S&EA) fördert den Zugang zu modernen Energiedienstleistungen, welche sozial, wirtschaftlich und ökologisch sind. EEP S&EA, initiiert von Finnland, verbessert somit die ökologische Energiebilanz der betroffenen Länder und leistet einen wichtigen Beitrag zur Armutsreduktion durch wirtschaftliche Entwicklung.


Partnerländer des EEP S&EA sind Botswana, Kenia, Mosambik, Namibia, Südafrika, Swaziland, Tansania und Sambia. 90% der ländlichen Bevölkerung südlich der Sahara haben keinen Zugang zu Elektrizität und sind weitgehend auf lokale Biomasse zum Heizen und Kochen beschränkt. Diese Situation hat einen negativen Einfluss auf die Erfüllung der MDGs. EEP S&EA fördert zahlreiche, bisher kaum genutzte nationale Ressourcen und initiiert damit ein nachhaltiges, Kohlenstoff armes Energiesystem.


Förderungen sind grundsätzlich für alle Antragsteller offen, ob öffentlich, privat, Betriebe oder NROs, so fern sie dem Programmziel dienen. Das Programmziel ist ein verbesserter Zugang zu modernen, leistbaren und verlässlichen Energiedienstleistungen, die auf verstärkter und effizienter Nutzung erneuerbarer Energiequellen basiert.


In halbjährlichen call for proposals werden Projekte zu drei Ergebnisfeldern gesucht: 1) Marktverständnis, institutionelle Unterstützung und Wissensmanagement, 2) Unterstützung von Projektentwicklung und Geschäftskonzepten zu erneuerbaren Energien und 3) Finanzielle Umsetzung von nationalen oder regionalen Pilot- und Demonstrationsprojekten mit Bevorzugung des ländlichen Raums.


Die Förderentscheidungen werden durch das Steering Comittee (VertreterInnen der Partnerländer und der Geber) beschlossen. Das Monitoring der Durchführung der geförderten Vorhaben obliegt der Entwicklungsbank für das südliche Afrika, DBSA. Es ist damit zu rechnen, dass mit dem verfügbaren Budget von 9,5 Mio. Euro knapp 1 Mio. Personen Zugang zu besseren Energiedienstleistungen erhalten werden.

Projektnummer2606-00/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Energiegewinnung /erneuerbare Energiequellen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.