Beitrag zu Aktivitäten der Southeast European Cooperative Initiative 2003 / Errichtung der Savekommission



Projektträger: SECI - Southeast European Cooperative InitiativeLand: Europe, regional/multi-country Fördersumme: € 36.487,92Beginn: 01.01.2003Ende: 31.12.2003

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit gegenständlichem Einmalbetrag sollen die Aktivitäten der Southeast European Cooperative Initiative (SECI) zur Errichtung der Save-Kommission im Jahre 2003 unterstützt werden. Die Priorität bei der Errichtung dieser Kommission galt der Wiederherstellung und dem Ausbau der Schifffahrt auf der Save und ihren Hauptzuflüssen, Drina und Una. Ziel der Initiative des Stabilitätspaktes war der Aufbau einer "Internationalen Save-Bassin-Kommission", die auf jene Modellen basiert, die für andere internationale Flüsse aufgestellt wurden (z.B. Donau-Kommission).

Im November 2001 unterzeichneten die Save-Anrainerstaaten Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien einen "Letter of Intent", in dem sie nach über zehn Jahren den Willen zur Zusammenarbeit bekundeten. Über ein Jahr lang betreute und koordinierte der Stabilitätspakt von Brüssel aus die Erarbeitung eines internationalen Rahmenabkommens, das am 3. Dezember 2002 in Kranjska Gora unterzeichnet wurde. Ab diesem Datum überließ der Stabilitätspakt die aktive Unterstützung und Koordination der Belange der "Interim Save Kommission" der Southeast European Cooperative Initiative. Der Stabilitätspakt behielt sich allerdings die politische Schirmherrschaft über das Projekt vor. Das endgültige Ziel ist jedoch die Übernahme der vollkommenen Verantwortung durch die Anrainerstaaten, also das Konzept des "regionalen Besitzes - regional ownership".

Die Arbeit SECIs im Zusammenhang mit der Interim Save Kommission bezieht sich auf die Erleichterung des Prozesses, die Unterstützung der Arbeit der Interim-Kommission und das Lobbying für ihre Projekte.

Projektnummer7932-00/2003
MittelherkunftOEZA
Sektor Transport und Lagerhaltung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.