Beitrag zum EU-Africa Infrastructure Trust Fund der EU-Afrika Partnerschaft für Infrastruktur



Projektträger: EIB - European Investment BankLand: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 1.000.000,00Beginn: 15.06.2007Ende: 14.06.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die OEZA beteiligt sich mit einem Beitrag von 1 Mio. EUR am EU-Africa Trust Fund on Infrastructure. Der Treuhandfonds ist ein wichtiger Pfeiler der EU-Afrikastrategie und fördert grenzübergreifende Infrastrukturprojekte und -netzwerke in Afrika in den Bereichen Energie, Transport, Wasser und ICT. Der Treuhandfonds ermöglicht die Kombination von Zuschüssen der Europäischen Kommission und EU-Mitgliedsstaaten mit Krediten der Europäischen Investitionsbank bzw. dritten Finanzinstitutionen. Damit reagiert die EU auf den Bedarf und die Prioritätensetzung des AU/NEPAD Short-Term Action Plan on Infrastructure. Schätzungen gehen davon aus, dass im Afrika südlich der Sahara für Infrastrukturentwicklung ein jährlicher Finanzierungsbedarf von 17 bis 22 Mrd. USD besteht. Die Bereitstellung von physischer Infrastruktur bzw. ihrer Dienstleistungen sind ein wichtiger Beitrag zu Wachstum, Armutsreduktion und Erreichung der MDGs und Nachhaltigkeitsziele in Afrika. Investitionen in Großinfrastruktur kommen - bei Berücksichtigung entsprechender Prinzipien - armen Bevölkerungsgruppen indirekt durch die Beschleunigung des Wirtschaftswachstums und/oder direkt durch den Zugang zu neuen oder besseren Dienstleistungen zugute. Grenzüberschreitende Infrastruktur-Netzwerke sind ein wichtiger Faktor zur Förderung von Handel und regionaler Integration (zweites Ziel der EU Afrika-Strategie). Fehlender Zugang zu Infrastruktur-Dienstleistungen ist für Menschen in Entwicklungsländern (insbesondere in Afrika südlich der Sahara) nach wie vor ein großes Entwicklungshindernis. Rund 1 Mrd. Menschen leben heute in Regionen, die über keine Straßenverbindungen verfügen, 1,2 Mrd. Menschen sind nach wie vor von der Versorgung mit sauberem Trinkwasser ausgeschlossen. Rund 2,4 Mrd. Menschen verfügen über keinen Zugang zu verlässlichen Energiequellen und adäquate sanitäre Einrichtungen. An die 4 Mrd. Menschen sind von den Möglichkeiten der modernen Telekommunikation ausgeschlossen.

Projektnummer2497-00/2007
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere multisektorielle Maßnahmen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.