Beitrag zur Phase II der Energie- und Umweltpartnerschaft im Südlichen und Östlichen Afrika



Projektträger: MFA - Ministry of Foreign Affairs of FinlandLand: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 2.000.000,00Beginn: 01.07.2013Ende: 31.01.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die OEZA unterstützt im SADC Raum den Umstieg von fossiler Energie auf eine nachhaltige Energieversorgung. In diesem Sinne trägt die OEZA auch in der zweiten Phase bis 2017 zur Partnerschaft für Energie und Umwelt im südlichen und östlichen Afrika bei. 2010 mit Finnland und England gegründet, fördert die Partnerschaft in 13 Ländern den Zugang zu modernen Energiedienstleistungen auf Basis erneuerbarer Energieträger unter Beachtung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit. Durch Verfügbarkeit, Zugang und Leistbarkeit im Bereich erneuerbarer Energie in den beteiligten Ländern wird eine wirtschaftliche Entwicklung und ein Beitrag zur Armutsminderung geleistet.


Die Partnerschaft ist ein Finanzierungsinstrument. Die Förderungen werden nach dem Wettbewerbsprinzip im Rahmen von Einladungen zu Einreichungen vergeben. Die Förderinhalte leiten sich von den vier Resultaten der Partnerschaft ab:

- durch innovative Geschäftsmodelle wird der Zugang zu modernen, kostengünstigen und zuverlässigen Energiedienstleistungen für Gemeinden, Haushalte sowie Klein- und Mittelbetriebe erhöht

- die mittels öffentlicher und privater Investitionen installierte Leistung aus erneuerbarer Energie wird signifikant gesteigert und die Energieeffizienz verbessert

- Energieunternehmen, die erfolgreich Finanzierungen zu marktüblichen Bedingungen generieren und ihren Betrieb führen werden gefördert oder aufgebaut,

- das generierte Erfahrungen beeinflussen die nationalen und regionalen Energiepolitiken für erneuerbarer Energien und Energieeffizienz positiv.


Wie in der Phase I sind die Regionalorganisation SADC und EAC die Partner. Die direkte Zielgruppe sind Fördernehmer aus dem staatlichen und privaten Sektor, wie Unternehmen, Gemeinden oder Nichtregierungsorganisationen sowie universitäre Einrichtungen. Die Begünstigten sind die EndverbraucherInnen von Energie, die in den Haushalten lebenden Menschen sowie Klein- und Mittelbetriebe.

Projektnummer2606-00/2013
MittelherkunftOEZA
Sektor Energiegewinnung, -Verteilung und -Effizienz, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.