CAPAQUA II - Aufbau von Ausbildungs- und Forschungskapazität zum nachhaltigen Management von aquatischen Ökosystemen im östlichen Afrika



Projektträger: BOKU-WAU - Universität für Bodenkultur - Department für Wasser, Atmosphäre und Umwelt, Institut für Hydrobiologie und GewässermanagementLand: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 1.499.900,00Beginn: 01.10.2012Ende: 30.09.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


CAPAQUA unterstützt die Kapazität von Forschungs- und Ausbildungszentren im östlichen Afrika, damit diese gezielte Forschung zum nachhaltigen Wasser- und Gewässermanagement konzipieren, durchführen und die EntscheidungsträgerInnen ihrer Länder sachkundig beraten.


Der neue internationale Joint Degree (M.Sc-Programm "Limnology & Wetland Management") wird jeweils in 4-monatigen Trimestern in den Niederlanden (UNESCO-IHE), Kenia (Egerton University) und Österreich (Universiät für Bodenkultur) durchgeführt, danach erfolgt die 6-monatige Forschungsperiode zur Durchführung der Diplomarbeit im östlichen Afrika. Für das Programm stellt auch die Niederländische Entwicklungszusammenarbeit via UNESCO-IHE Stipendien zur Verfügung. In Äthiopien wird der Aufbau eines inter-universitären Masterstudiums in "Aquatic & Wetland Ecosystem Management" unterstützt und von den Universitäten in Addis Abeba und Bahir Dar sowie dem Ethiopien Institute for Agricultural Research, National Fish and Other Aquatic Lives Research Center durchgeführt. Die technische Ausrüstung und Infrastruktur der Einrichtungen wird modernisiert, um den Master in der geforderten Qualität umsetzen zu können. Mindestens 40 junge Wasser-/UmweltexpertInnen aus dem östlichen Afrika nehmen an den Ausbildungprogrammen teil. Mindestens 29 Masterforschungsprojekte werden in der Region durchgeführt.


Ein maßgeschneidertes institutionelles Kapazitätsentwicklungsprogramm unterstützt die für die Region Ostafrika wichtigen Ausbildungs- und Forschungszentren. Fortbildungsprogramme für deren wissenschaftliches, wissenschaftlich-technisches und administratives Personal in den Bereichen Projektmanagement, Qualitätssicherung, Lehr-/Lernmethodik und EDV/Internet werden angeboten.

Projektnummer0612-00/2012
MittelherkunftOEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.