Change the power - (em)power to change: Gemeinden für SDGs und Klimagerechtigkeit



Projektträger: Klimabündnis Österreich, gemeinnützige Förderungs- und Beratungsgesellschaft mbHLand: Austria Fördersumme: € 8.900,00Beginn: 01.01.2018Ende: 31.12.2020

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Klimabündnis arbeitet seit mehr als 25 Jahren mit Gemeinden im Bereich Klima-wandel und nachhaltige Entwicklung. Das EU-kofinanzierte Projekt leistet einen Beitrag zur Stärkung der Rolle von Gemeinden bei der Umsetzung der SDGs, Erhöhung der kritischen Wahrnehmung und Verhaltensänderung ihrer BürgerInnen. Gemeinden sowie Städte- und Gemeindeverbände sollen als Akteure für eine nachhaltige Urbanisierung gestärkt werden. Ein wichtiges Element dabei ist, die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden bei der Übertragung von Best Practice-Richtlinien/Beispielen. Das Thema Energie ist besonders geeignet, das öffentliche Verständnis für globale gemeinschaftliche Güter und Herausforderungen zu verbessern sowie Interdependenzen aufzuzeigen.

 


Erwartete Ergebnisse


R1: Stärkung der Gemeinden, der Städte- und Gemeindeverbände und ihrer BürgerInnen für die Förderung eines wachsenden Bewusstseins und eines kritischen Verständnis für die Umsetzung der SDGs, speziell in Bezug auf Energie und Entwicklung.

R2: Effektive Beteiligung von Gemeinden, Städte- und Gemeindeverbänden und BürgerInnen an lokalen und globalen Maßnahmen zur Unterstützung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung.

R3: Auslösen von Verhaltensänderungen von Gemeinden, Städte- und Gemeindever-bänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Öffentlichkeit zur Beseitigung der globalen Armut und zur Förderung von Gerechtigkeit, Menschenrechten, Gleichstellung der Geschlechter, nachhaltigen Lebensstil, Entwicklungskohärenz sowie Qualitäts-steigerung bei der Bildung und Bewusstseinsbildung.

 


Zielgruppe


Insgesamt werden rund 3,1 Millionen BürgerInnen in 11 EU-Mitgliedsstaaten und 5 EU-Partnerländern (Brasilien, Ecuador, Peru, Südafrika, China) erreicht:

- Verwaltungspersonal und lokale EntscheidungsträgerInnen in den lokalen Behörden,

- Kommunale ExpertInnen für Klima, Entwicklung und Energie,

- MultiplikatorInnen und VertreterInnen der Zivilgesellschaft (CSos, Netzwerke,etc.),

- BürgerInnen, insbesondere junge Menschen als zukünftige EntscheidungsträgerInnen,

- Süd-Partner in Amazonien (Mitgliedsorganisationen von COICA)


In Österreich wird intensiv mit dem Bundesland Kärnten (mit 17 Städten und 115 Gemeinden), aber auch mit den anderen 8 Bundesländern, 970 Klimabündnis-Gemeinden, 544 Klimabündnis-Bildungseinrichtungen sowie entwicklungspolitischen Organisationen zusammengearbeitet. Klimabündnis Österreich ist Partner in dem Konsortialprojekt (Lead: Klima-Bündnis Europa).

 


Maßnahmen


Die Aktivitäten sind in 4 Arbeitspakete eingeteilt und umfassen:

- AP1: Öffentlichkeitsarbeit: z. B. Kampagne „gutes Leben ist einfach“, Ausstellungen, Filme, Pressearbeit, social media und Bildungsveranstaltungen

- AP2: Engagement und Austausch von Erfahrungen: Projekttreffen mit thematischem Fokus, Workshop über Lösungen im Bereich erneuerbare Energien im Amazonasgebiet, Delegationsreisen von Partnern des Globalen Südens nach Europa/Ö, thematische und regionale Treffen zur Stärkung der Zusammenarbeit in Europa etc.

- AP3: Grundlage für Verhaltensänderung: Bildungsmaterialien und -veranstaltungen, Stärkung von lokalen Initiativen, Publikation zur lokalen Anwendung der SDGs, Online-Tool zur Reduzierung der individuellen CO2-Emissionen – Wettbewerb

-AP4: Politik & Lobby: Konferenzen, Diskussionen, Workshops auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene, Medienarbeit


Hintergrundinformation


Das Projekt wird in der Höhe von Euro 8.900,00 (5% der Projektkosten in Österreich) für 3 Jahr gefördert.

Projektnummer2401-06/2018
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied8900
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.