Cleaner Production in der Volksrepublik China



Projektträger: CENTRIC AUSTRIA INTERNATIONAL - Center for Environmental Training and International ConsultingLand: China Fördersumme: € 81.800,00Beginn: 01.03.2008Ende: 31.08.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt dient dem Kapazitätsaufbau (Capacity Building) von Organisationen und KMUs im Bereich Cleaner Production. Durchführungsgebiet sind die insgesamt 11 (laut UN Statistik) unterentwickelten Provinzen der Volksrepublik China:

- Western region: Sichuan, Guizhou, Yunnan, Shaanxi, Gansu and Qinghai provinces;

- Tibet, Ningxia, Guangxi and Inner Mongolia Autonomous regions;

- Central region: Anhui province


Cleaner Production ist ein in Europa vielfach erprobter Managementansatz um gleichermaßen die ökologische und ökonomische Situation von KMUs zu verbessern und ihre soziale Verantwortung zu erhöhen. Dies wird durch die systematische Verbesserung der betrieblichen Aktivitäten in Form von Abfallreduktion, Erhöhung der Resourcen- und der Energieefizienz, Verbesserung der Produktions- und Produktqualität, der Arbeitsbedingungen, der Arbeitssicherheit und der Fähigkeiten der Arbeitnehmer erreicht.


Die wichtigsten Projektaktivitäten sind:

- Etablierung von sogenannten "Cleaner Production Service Units (CPSU)" in wirtschaftsnahen Organisationen in den 11 chinesischen Zielgebieten. Diese CPSUs sollen in der Zukunft Cleaner Production Programme in ihren Verantwortungsbereichen organisieren.

- Ausbildung eines ersten Stabes von "Cleaner Production Trainern", die konkretes Training und Beratung über die CPSUs anbieten und leisten können.

- Durchführung von "Cleaner Production Pilot Projekten" in den Zielgebieten mit repräsentativ ausgewälten Betrieben; diese sollen als Vorzeigebeispiele dienen.

- Entwicklung eines "Cleaner Production Tool-kits", einer Sammlung von auf die chinesischen Besonderheiten adaptierten didaktischen Materialien.

- Gestaltung von "Cleaner Production Kampagnen", um bereits waehrend der Laufzeit des aktuellen Projektes eine Nachhaltige Weiterführung des begonnenen Weges sicherzustellen.

- Weiters sollen die Projektergebnise am Projektende durch eine regionale Konferenz auch nach Vietnam, Laos und die Mongolei kommuniziert werden.

Projektnummer2325-02/2008
MittelherkunftOEZA
Sektor Umweltschutz allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.