Colegio Juan XXIII Cochabamba/Bolivien und Salzburger Schulen im Nord-Süd-Dialog



Projektträger: INTERSOL - Verein zur Förderung INTERnationaler SOLidaritätLand: Austria Fördersumme: € 5.000,00Beginn: 01.10.2006Ende: 30.11.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


INTERSOL setzt sich seit seiner Gründung 1992 intensiv für die Vernetzung von Organisationen, Basisbewegungen und Institutionen im komplexen Nord-Süd Zusammenhang mit besonderer Ausrichtung auf Bolivien ein und betreibt engagiert entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Salzburg, Tirol und Oberösterreich.

Eine Delegation von 8 SchülerInnen mit 2 Begleitpersonen des "Colegio Juan XXIII", einer Schule aus Bolivien, besucht im Oktober 2006 für zwei Wochen St. Johann im Pongau im Rahmen der Friedenstage St. Johann. Dieses Begegnungsprojekt beinhaltet die exemplarische Präsentation eines innovativen Bildungsmodells aus Lateinamerika, welches eine Selbstverwaltung der SchülerInnen veranschaulicht. Das Projekt geht davon aus, dass ein bildungspolitischer Prozess initiiert wird, der einen nachhaltigen Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen sowie institutionellen Systemen beinhaltet.


Die Besonderheit des Schulsystems "Colegio Juan XXIII" ist die interne Organisation einer Selbstregierung der SchülerInnen. So gibt es beispielsweise die Funktion eines Prime Ministers sowie MinisterInnen mit eigenen Sachkompetenzen. "Demokratie erfahren" steht als zentrale, jugendgerechte Erfahrungseinheit im Mittelpunkt und erlaubt neben der Stärkung der sozialen Kompetenzen auch das Erkennen eines systemorientierten Zusammenhanges. Durch die exemplarische Präsentation der Bildungsmodells sollen Salzburger Schulen die Möglichkeit haben, sich im Dialog prozessorientiert auszutauschen. Voneinander zu lernen und Plattformen für Diskussionen zur Verfügung zu stellen wird neben dem offenen Erfahrungsaustausch für beide Seite fruchtbar sein und zu einem nachhaltigen Prozess führen.


Es wird um eine Förderung in der Höhe von Euro 5.000,- (29,76% des Gesamtprojektvolumens) angesucht.

Projektnummer2397-33/2006
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.