Confidence Building Measures (CBMs) for the Transnistrian region of the Republic of Moldova



Projektträger: EuroparatLand: Moldova Fördersumme: € 450.000,00Beginn: 01.06.2013Ende: 30.06.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das vorliegende Projekt umfasst vertrauensbildende Maßnahmen (VBM) zwischen der separatistischen Region Transnistrien und der Republik Moldau, welche im Rahmen eines Gesamtprogramms für die Region umgesetzt werden.

Die OEZA-finanzierten Maßnahmen komplementieren die weiteren Aktivitäten des Europarats, welche von Mitgliedsstaaten wie Schweden, Deutschland, Rumänien oder Liechtenstein unterstützt werden, in und mit der Region Transnistrien. Die Maßnahmen werden seitens Europarat laufend mit den Aktivitäten der VN vor Ort abgestimmt.

Das Vorhaben wird im Kontext der Verbesserung von Governance und Friedenssicherung gefördert und ist auch für den Vorsitz Österreichs im Europarat ab November 2013 relevant.

Im historischen Kontext eines Frozen Conflict soll durch grass-roots Aktivitäten zur Konfliktlösung in und mit Transnistrien beigetragen werden. Dabei wird auf die Etablierung eines Dialogs zwischen verschiedenen Bevölkerungs- bzw. Interessensgruppen beider Seiten des Dnister Flusses gesetzt.

Das Projekt zielt darauf ab, JournalistInnen beider Seiten des Dnister zu professionalisieren und in Dialog treten zu lassen, sowie gegenseitiges Vertrauen durch zivilgesellschaftliche Initiativen zu schaffen.

Konkret sollen Partnerschaften zwischen MedienvertreterInnen beider Seiten des Dnister etabliert werden. Die Anwendung journalistischer Standards soll durch Vermittlung von Wissen zur objektiveren Berichterstattung für 40 JournalistInnen professionalisiert werden.

Weiters sollen die Kapazitäten der Zivilgesellschaft (40 NGOs bzw. deren VertreterInnen) für eine verbesserte Teilnahme an Entscheidungsprozessen auf beiden Seiten gestärkt werden, was ihnen ein Engagement für einen permanenten Dialog und die Kooperation mit der Lokalverwaltung ermöglichen soll.

Die Maßnahmen zielen im Wesentlichen auf die lokale Ebene ab, während größere politische Fragen der Konfliktlösung im 5 plus 2 Format der OSZE bearbeitet werden.

Projektnummer8296-00/2013
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.