Consolidating the legal and institutional foundations of social dialogue in the countries of Western Balkans and Moldova



Projektträger: ILO - International Labour Organization - SwitzerlandLand: Europe, regional/multi-country Fördersumme: € 1.500.000,00Beginn: 01.02.2008Ende: 31.12.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt läuft im Rahmen des ILO-Programmes "Menschenwürdige Arbeit für alle".


Ziel ist die Stärkung des Sozialdialogs (gesetzliche und institutionelle Basis, Funktionsfähigkeit, Effizienz) und des Prinzips der dreigliedrigen Partnerschaft in der Arbeitswelt (Regierung und Sozialpartner).


Das Projekt geht von der Erkenntnis aus, dass Good Governance in diesen Ländern u.a. deswegen mangelhaft ist, weil der Sozialdialog nur unzureichend oder gar nicht stattfindet bzw. nicht effizient ist. Dies hat negativen Einfluss auf Qualität und Nachhaltigkeit der Wirtschaftsreformen und beeinträchtigt die politische und ökonomische Stabilität.


Daher muss der Sozialdialog intensiviert werden, um die Qualität der Reformstrategien zu verbessern, und die Zielländer an das Soziale Modell der EU anzunähern. Die bisherigen Anstrengungen waren wenig erfolgreich und konnten die von ILO und der EU festgesetzten benchmarks nicht erreichen.


Als Resultat des Projektes wird erwartet, dass der soziale Dialog in den Zielländern - in seiner dreigliedrigen Form und zwischen den Sozialpartnern - sowohl auf Branchen- als auch auf Betriebsebene besser und nachhaltig funktionieren wird.


Zielgruppe des Projektes sind die Mitglieder der nationalen dreigliedrigen sozialpartnerschaftlichen Institutionen (z.B. der Sozial- und Wirtschaftsausschüsse); das Personal der nat. Institutionen zur Beilegung von Arbeitskonflikten. Letzlich sind es die gesamten Arbeitnehmer und Arbeitgeber der Partnerländer, die von einem effizienteren sozialen Dialog profitieren werden.


Hauptaktivitäten des Projektes bestehen in der Durchführung eines Fortbildungsprogrammes für die dreigliedrigen Akteure des sozialen Dialogs, bei dem auch good practices von anderen Ländern vorgestellt werden, sowie Erfahrungsaustausch und networking auf der regionalen Ebene. Die Projektpartner werden die gemeinsam erarbeiteten Projektempfehlungen durch Maßnahmen im gesetzlichen und institutionellen Bereich nachhaltig gestalten.

Projektnummer8167-00/2007
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.