Das Menschenrecht auf Nahrung als Grundlage für Politikkohärenz



Projektträger: Ökosoziales Forum EuropaLand: Austria Fördersumme: € 18.000,00Beginn: 01.02.2010Ende: 30.09.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Nachdem die Freiwilligen Richtlinien für das Recht auf Nahrung von den Mitgliedstaaten der FAO im Jahr 2004 verabschiedet wurden, hat sich in Österreich auf Initiative verschiedener NRO die Arbeitsgruppe 'Task Group für das Recht auf Nahrung' (TG RaN) gebildet. Das Ökosoziale Forum Europa (ÖSFE) zeichnet für das vorliegende Projekt verantwortlich, das in enger Abstimmung mit der TG RaN erarbeitet wurde und sich gezielt an EntscheidungsträgerInnen in Politik und Verwaltung bzw. an eine breitere Öffentlichkeit wendet.


Das Vorhaben will durch Information und Dialog in einer kritischen und sachlich fundierten Diskussion Fragen der Kohärenz behandeln. Die Basis bildet ein von der TG RaN fertig gestelltes Arbeits- und Positionspapier zur österreichischen Agrotreibstoffpolitik. Auf Basis dieser Untersuchung werden im Rahmen des Projekts in einem Dossier entwicklungspolitische Kohärenzfragen zu verschiedenen Politikfeldern (z.B. Landwirtschafts-, Außenwirtschafts-, Energiepolitik) anhand konkreter Beispiele analysiert und aufbereitet.


Die Aktivitäten umfassen: eine Fallstudie, Kontaktgespräche, Policy Briefings, Informationsgespräche mit relevanten EntscheidungsträgerInnen und ein Informations- und Diskussionsforum. Während der gesamten Projektdauer findet eine gezielte Vernetzung mit entwicklungspolitischen Kampagnen und Aktionstagen (wie 'Frauen ernähren die Welt', Welternährungstag, Tag der Armutsbekämpfung etc.) statt.


Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der Höhe von Euro 18.000,00 (53,80% des Gesamtprojektvolumens) gefördert. Laufzeit: 17 Monate.

Projektnummer2398-06/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.