Dodomas Frauen in Landwirtschaft und Kleinunternehmertum



Projektträger: NLO - Nachhaltige Landwirtschaft OstafrikaLand: Tanzania Fördersumme: € 249.800,00Beginn: 01.01.2019Ende: 31.12.2021

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projektziel ist Frauen in Dodoma, Tansania mit Ausbildung in Landwirtschaft, Kleinunternehmertum sowie Spar- und Leihmethoden zu stärken. Dadurch soll die Ernährungssicherheit in der Region gesteigert werden.


Erwartete Ergebnisse


2.250 Frauen profitieren von verbesserter Ernährungssicherheit und erzielen ein höheres Haushaltseinkommen. Sie verfügen über unternehmerische Kompetenzen, Marktinformationen, haben Zugang zu finanziellen Ressourcen und nutzen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Steigerung ihres Einkommens.


Zielgruppe


Insgesamt werden durch die Projektaktivitäten 2.250 Frauen sowie 20 lokale LandwirtschaftsberaterInnen direkt erreicht.


Maßnahmen


Die Aktivitäten umfassen: die Errichtung von 30 Demonstrationsfeldern; diverse landwirtschaftliche Trainings; Business Trainings; Produktionstrainings; Trainings zu Spar- und Leihmethoden; Trainings zur Verwendung von Informationstechnologien; Aufbau eines Benachrichtigungsnetzwerkes für Marktinformationen; Ausbildung von 20 tansanischen LandwirtschaftsberaterInnen; Teilnahme und Netzwerkarbeit auf der Landwirtschaftsmesse in Dodoma.


Hintergrundinformation


Frauen in der Region Dodoma haben einen stark eingeschränkten Zugang zu produktiven Ressourcen. Gut ¾ der Landbesitzer sind Männer. Frauen bewirtschaften kleinere und weniger fruchtbare Felder. Da der Zugang zu Technologien, Trainings und Finanzierungen für Frauen erschwert ist, beschäftigen sich die meisten mit Subsistenzbewirtschaftung, wohingegen Männer für den Markt produzieren.

Das Projekt fokussiert auf Armutsreduzierung, Ernährungssicherheit und Gendergleichstellung und trägt somit zu SDGs 1, 2, 5, und 8 bei.

 

Projektnummer2319-03/2019
MittelherkunftOEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
ModalitätProject-type interventions
Marker Gender: 2, Poverty: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.