ECOWAS Regionalstrategie zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität - Building institutional capacity in Sierra Leone



Projektträger: UNODC - United Nations Office on Drugs and Crime - Abt. UNODC/CPS und Abt. UNOC/FRMSLand: Sierra Leone Fördersumme: € 100.000,00Beginn: 01.06.2010Ende: 30.06.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Der "Regionale Aktionsplan zur Bekämpfung von illegalem Drogenhandel, organisierter Kriminalität und Drogenmissbrauch in Westafrika 2008-2011" wurde im Dezember 2008 von allen Regierungschefs der Mitgliedstaaten der westafrikanischen Regionalorganisation ECOWAS unterzeichnet. Ihr politisches Engagement haben darüber hinaus vier westafrikanische Staaten neuerlich durch die Unterzeichnung des "West Africa Coast Initiative Freetown Commitment" im Februar 2010 zum Ausdruck gebracht.


Das von UNODC in Sierra Leone durchgeführte Programm, das Österreich mit ggst. Beitrag unterstützt, ist eine der verschiedenen nationalen Initiativen im Rahmen der operativen Umsetzung des ECOWAS Regionalplans und der "West Africa Coast Initiative". Ziel des Vorhabens ist eine bedeutende Reduktion von Drogenhandel und organisiertem Verbrechen sowie auf nationaler Ebene die Koordinierung und eine effiziente Zusammenarbeit verschiedener in ihren Kapazitäten gestärkter Ermittlungs- und Strafverfolgungsinstitutionen. Auf regionaler Ebene ist ein mittelfristiges Ziel die institutionelle Vernetzung zur verbesserten Bekämpfung von organisierter Kriminalität, Drogen- und Menschenhandel durch die Errichtung einer sogenannten "Transnational Crime Unit". All diese Aktivitäten sollen die Sicherheit in der Region stärken.


Zielgruppen der Trainings- und Ausstattungsmaßnahmen des ggst. Projekts sind die MitarbeiterInnen nationaler Strafverfolgungsinstitutionen wie Polizei und Justiz, die Agentur für Strafverfolgung von Drogendelikten, das nationale Sicherheitsbüro, das Immigrationsamt u.ä.

Projektnummer2601-00/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.