Efficient Integration of Non-conventional Water Management Solutions into the Existing Management Structure in the West Bank



Projektträger: PWA (Westbank) / PWA - Palestine Water Authority (Westbank)Land: Palestinian Territories Fördersumme: € 1.260.000,00Beginn: 01.10.2008Ende: 30.06.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Auf Basis der bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit der ÖEZA mit der Palestinien Water Authority (PWA) wurden im Rahmen der Vorbereitung des Wasser Sektor Programms 2008 - 2010 gemeinsam mit der PWA eine genaue Analyse des Palästinensischen Wasser Sektors durchgeführt, Defizite und Potentiale ausgearbeitet sowie mögliche Alternativen von Kooperationen diskutiert und ausgewählt. Wasserknappheit, ungleiche Verteilung der Wasser Ressourcen zwischen Israel und Palestina auf Grund der politischen Verhältnisse in den besetzten Gebieten von West Bank sowie extreme Belastungen durch Versickerung unbehandelten Abwassers sind grundsätzliche Probleme in der Region.


Die wichtigsten Potentiale für die Palästinischen Kommunen liegen in einem verbesserten lokalen Management der Wasserressourcen und dem dafür notwendigen institutionellen Rahmen und in der Entwicklung von dezentraler Aufbereitung und Wiederverwendung von Abwasser und Brackwasser für die lokale Landwirtschaft. Alle diese Potentiale müssen unter den verschärften Bedingungen durch die Israelischen Siedlungen und die willkürliche Wasserregulierung durch die Israelische Besatzungsmacht gesehen und eingeschätzt werden.


In diesem Programm soll unter der Leitung der Palestinian Water Authority und in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kommunen in Westbanks mit Unterstützung durch Technische Assistenz die Organisation und das "institutionelle Setting" für ein offizielles Water Resource Managment für ausgewählte Kommunen - Joint Services Councils - aufgebaut werden. Darüber hinaus sollen von lokalen Forschungsorganisationen mit Unterstützung von Technischer Assistenz die Möglichkeiten der Wiederverwendung von behandeltem Abwasser und Brackwasser in kleinem Maßstab für die lokale Landwirtschaft geprüft, getestet und für eine standardisierte Anwendung vorbereitet werden.

Projektnummer2560-00/2008
MittelherkunftOEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.