Einbindung lokaler Akteure in Wirtschafts- und Umweltmaßnahmen



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Bangladesh Fördersumme: € 119.800,00Beginn: 01.02.2010Ende: 31.10.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist die Erweiterung von wirtschaftlichen Möglichkeiten für arme und marginalisierte Bevölkerungsgruppen (v.a. Frauen und Jugendliche), die durch verstärkte Kooperation zwischen den "Unions Parishads" (UPs - niedrigste Ebene von Lokalregierungen), lokalen Akteuren - einschließlich des privaten Sektors - und Gemeinden erreicht werden soll. Das Projekt wird in 29 Unions der Bezirke Rangpur, Kurigram und Nilphamari im Nordwesten von Bangladesh durchgeführt.


Erwartete Resultate:

1) Verbesserte Kapazitäten von 29 Unions Parishads (UPs) und örtlichen Behörden beschleunigen deren armutsspezifische und gender-sensitive Mechanismen für das Erbringen von Leistungen. Arme und marginalisierte Communities, insbesondere Frauen, sind gestärkt und können ihre Interessen vertreten.

2) Netzwerke zwischen verschiedenen Akteuren sind geschaffen und partizipatorische Planung und kollektive Interventionen werden durchgeführt, um armutsspezifische, gender-sensitive wirtschaftliche Aktivitäten effektiv zu fördern.

3) Partizipatorische Lern- und Handlungsmechanismen sind geschaffen, um Communities zu stärken, aktiv an politischen Reform- und Implementierungsprozessen teilzunehmen.


Aktivitäten:

Aufbau von Kapazitäten, Wissen und Verständnis in den Bereichen partizipatorische Armutsanalyse, Markt- und Wertschöpfungskettenanalyse. Integration von Katastrophenrisikovermeidung in Planung-, Management-, Monitoring- und Evaluierungsfähigkeiten von lokaler Entwicklung. Kapazitätenaufbau in den Bereichen Leadership, Rechte und Ansprüche, damit benachteiligte Gruppen an Planungs- und Entscheidungsprozessen teilnehmen und den Zugang zu Leistungen und die Kontrolle über Ressourcen steigern können.

Fördern von Kooperation, Dialog und Vernetzungen zwischen NSAs und örtlichen Behörden. Entwickeln eines flächendeckendes Lern-, Dokumentations- und Reflektionssystem, damit Resultate gemessen und "best practices" für weitreichende Verbreitung dokumentiert werden.

Projektnummer2325-01/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.