Entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit - Mattersburger Kreis und Paulo Freire Zentrum 2021-2023



Projektträger: Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen UniversitätenLand: Austria Fördersumme: € 362.500,00Beginn: 01.01.2021Ende: 31.12.2023

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Programmziel ist es, die Qualität von Entwicklungsarbeit zu steigern und den kritischen Diskurs über Bildung und Entwicklungsforschung und deren Praxis zu stimulieren, indem wissenschaftsbasierte Inhalte, vertiefendes Hintergrund- und Strukturwissen und Reflexion insbesondere zum Thema Sustainable Development Goals und Agenda 2030 angeboten werden.


Erwartete Ergebnisse


Bereich Publikation und Kommunikation:

- 12 Ausgaben Journal für Entwicklungspolitik (Printauflage 250 Stück, Online 3.500 Zugriffe pro Jahr)

- 1 Band der Buchreihe ‚Gesellschaft – Entwicklung – Politik‘ (Auflage 1.000 Stück)

- 3 Ausgaben der Publikation 'Aktion und Reflexion'

- Online-Magazin (www.pfz.at)

- 2 Newsletter (Mattersburger Kreis und Freire Zentrum) werden 80 Mal an 5.300 Newsletter-EmpfängerInnen versendet

- 6 Film-Beiträge (auf youtube und in der Mediathek)

- Indirekt werden mind. 55.000 Personen erreicht (durch Website, Film und Radio, sowie durch Medien- und Pressearbeit)

Bereich Veranstaltungen:

- 1 Großveranstaltung: 8. Österreichische Entwicklungstagung 2022 sowie 2-3 Vorveranstaltungen

- neues Online-Veranstaltungsformat 'Global Inequality talks' alle 2 Monate

- Paulo Freire-Tagung 2021 in Salzburg

- 13 Buch- bzw. Heftpräsentationen (online) sowie jährlich 1-2 weitere Veranstaltungen zum Themenfeld Bildung und Internationale Entwicklung

- Konzeption neuer digitaler Formate und Angebote sowie Angebote zur kritischen Reflexion der Digitalisierung im Rahmen eines gemeinsamen Schwerpunkts 'Digitalisierung' im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung


Zielgruppe


Prioritäre Zielgruppen sind WissenschafterInnen unterschiedlicher Disziplinen, die scientific community im Feld der Entwicklungsforschung, MultiplikatorInnen in den Bereichen Entwicklungspolitik bzw. internationale Entwicklung, Bildung, Soziales, sozialpolitisch relevante Einrichtungen, Studierende und entwicklungspolitisch interessierte Jugendliche.

Kooperationspartner sind u.a.: Partner am Standort C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, AG Globale Verantwortung, Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien, weitere Universitäten und Partner in den Bereichen Entwicklungsforschung und entwicklungspolitische Bildungsarbeit.


Maßnahmen


Der Mattersburger Kreis nutzt im Sinne seines integralen Kommunikationskonzeptes eine breite Palette an zur Verfügung stehenden Medien und Veranstaltungsformaten, bei denen es um die transdisziplinäre Auseinandersetzung mit Fragen der Internationalen Entwicklung geht. Arbeitsschwerpunkte 2021-2023 sind u.a. globale Ungleichheiten (SDG10), Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle (SDG8), Geschlechtergerechtigkeit (SDG5).

Die Maßnahmen agieren im Wesentlichen auf zwei Feldern: 1. Publikation und Kommunikation, 2. Vermittlung und Dialog (Veranstaltungen und mehr). Das Programm umfasst mehrere Publikationsschienen: Journal für Entwicklungspolitik - JEP in Print und Online-Webportal, die Buchreihe ,Gesellschaft - Entwicklung - Politik‘ - GEP, 'Aktion und Reflexion' sowie ein Online-Magazin des Paulo Freire Zentrums. Weiterer Schwerpunkt sind eine Reihe von Veranstaltungen zum Themenfeld Bildung und internationale Entwicklung, die eingebettete Diskussionen und Reflexion der angebotenen Inhalte ermöglichen. Größte Veranstaltung ist die 8. Österreichische Entwicklungstagung 2022 in Linz zum Thema globale Ungleichheiten, inkl. 2-3 Vorveranstaltungen. Anlässlich Paulo Freires 100. Geburtstag sind Veranstaltungen zum Schwerpunktthema '100 Jahre Paulo Freire im Kontext digitaler Lebenswelten' geplant, darunter auch eine Tagung in Salzburg im Herbst 2021. Weiters finden zu neuen Publikationen (Online-)Buchpräsentationen statt. Neu entwickelt wird eine Online-Veranstaltungsserie 'Global Inequality-talks', die alle 2 Monate inhaltlich auf das Thema der 8. Österreichischen Entwicklungstagung 'Globale Ungleichheiten' hinführt.

Im Rahmen eines gemeinsamen Schwerpunkts 'Digitalisierung' im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung werden digitale Formate und Angebote weiterentwickelt und professionalisiert, die Sichtbarkeit entwicklungspolitischer Angebote im digitalen Raum erhöht sowie Angebote zur kritischen Reflexion der Digitalisierung erarbeitet.


Hintergrundinformation


Das Programm wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 454.200 mit Euro 362.500 (79,81%) für 3 Jahre gefördert.

Projektnummer2400-00/2021
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied362500
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.