Erneuebare Energien Karibik CREDP/GTZ



Projektträger: GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbHLand: North & Central America, regional/multi-country Fördersumme: € 700.000,00Beginn: 01.11.2008Ende: 31.03.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Trotz eines großen Potenzials für Erneuerbare Energie (RE) in der Karibik werden bislang nur knapp 2% des Energieverbrauchs durch diese Energieträger gedeckt; die Energieversorgung basiert generell auf Öl. Das Kernproblem liegt im Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften in privaten und staatl. Institutionen, um energiepolitische Rahmenbedingungen zu Gunsten von RE und Energie-effizienz (EE) zu verbessern und konkrete Projekte planen zu können, sowie am fehlenden Engagement vieler karibischer Regierungen, die Monopole in den Strommärkten aufzubrechen. Die hohen Kosten der Energieversorgung führen zur Verfestigung von Armut.


Ziel des Projekts ist es, durch verbesserte politische, regulatorische und institutionelle Rahmenbedingungen sowie Aufbau technisch-wirtschaftlicher Fachkompetenz, Investitionen in RE und EE im karibischen Raum zu unterstützen u. Hindernisse zur Nutzung von RE abzubauen.

Das Vorhaben ist Teil des "Caribbean Renewable Energy Development Programme" (CREDP), welches von UNDP initiiert wurde. Das GTZ-Vorhaben (CREDP/GTZ) kam im Jahr 2003 hinzu und arbeitete in enger Kooperation mit CREDP/UNDP. Seit 2008 läuft die 2.Phase von CREDP/GTZ, wobei ein Grossteil der UNDP-Komponenten übernommen wurden. Diese 2. Phase wird seitens der ADA kofinanziert, wobei die institutionelle Stärkung des CARICOM-Sekretariats u. CARILEC im Vordergrund steht, um Einspeiseverordnungen für RE u. Anreizmechanismen für EE zu fördern, Investitionen in RE, sowie Steigerung der Nutzung u. Nachfrage nach Beratungsleistungen und Datenbankinformation von CCS zu erreichen.


Zielgruppen sind private Haushalte (insges. über 15 Mio Pers.) sowie gewerbliche & industrielle Stromnutzer und der Hotelsektor in ausgewählten CARICOM-Mitgliedstaaten.

Mittler sind Führungs- u. Fachkräfte von Regierungs- u. regionalen Organisationen (CCS, CARILEC, OECS, CEIS), Energieversorgungsunternehmen, nationale u. regionale Finanzierungsinst., Projektentwickler u. Investoren, sowie Universitäten.

Projektnummer2596-00/2008
MittelherkunftOEZA
Sektor Energiegewinnung /erneuerbare Energiequellen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.