Errichtung von zwei Bäckereien in den Armenvierteln rund um Kapstadt



Projektträger: YABONGA - Verein für Kinder in AfrikaLand: South Africa Fördersumme: € 80.000,00Beginn: 01.07.2011Ende: 31.12.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts 'Errichtung von zwei Bäckereien in den Armenvierteln rund um Kapstadt' des Vereins YABONGA ist die Verbesserung der Versorgung von hilfsbedürftigen Menschen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und HIV-positiven Personen, mit frischem und nahrhaftem Brot.

Der Verein Yabonga unterstützt seit über zehn Jahren HIV-positive Menschen in armen Wohnvierteln in der Umgebung von Kapstadt. Yabongas HIV-Support-Zentren befinden sich auf dem Gelände der öffentlichen Kliniken der Gemeinden. Die Gemeinden liegen in den Armenvierteln rund um Kapstadt, die überwiegend aus Wellblech-Hütten und kleinen Backstein-Häusern bestehen. Die Infrastruktur ist schlecht, viele BewohnerInnen haben weder Zugang zu Strom noch zu fließendem Wasser.

Aufgrund der ständig steigenden Lebensmittelpreise wird es zunehmend schwieriger, die Kosten für vitaminreiche Ernährung zu decken. Yabonga ist es ein Anliegen, die Mahlzeiten durch frisches, nahrhaftes Brot zu komplettieren.

Erwartete Resultate:

Zwei Bäckereien werden errichtet und HIV-positive Frauen werden dort zu Bäckerinnen ausgebildet. Dadurch sollen langfristig Arbeitsplätze geschaffen, Einkommen gesichert und das Selbstwertgefühl der Frauen gestärkt werden. Eine Ausweitung des Modells auf drei weitere Gemeinden ist geplant.

Neben der Eigenversorgung der Yabonga Kinder, Jugendlichen und KlientInnen ist zusätzlich der Verkauf von Brot und weiteren Backprodukten an Gemeindemitglieder geplant. Damit soll einerseits ein kommerzielles Interesse bei den Bäckerinnen gefördert werden, andererseits auch der ganzen Gemeinde erschwinglicher Zugang zu frischem Brot ermöglicht werden.

Die Zielgruppe umfasst ca. 900 Kinder und Jugendliche, sowie ca. 2.000 Klienten der HIV Support Gruppen, sowie HIV-positive Frauen, die aufgrund von Stigma, Diskriminierung und mangelnder Ausbildung keine Möglichkeit haben, für sich und ihre Kinder ein ausreichendes Einkommen zu erzielen.

Projektnummer2319-03/2011
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.