EU4Environment in the Eastern Partnership: Water Resources and Environmental Data - ADC Funds



Projektträger: Diverse TrägerLand: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 600.000,00Beginn: 01.09.2021Ende: 31.08.2024

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt hat das übergeordnete Ziel, mehrere Schlüsselmechanismen zur Erhaltung von natürlichen Ressourcen funktionstüchtig und wirkmächtig zu machen.

Dies soll zu einer längerfristigen ökologischen, klimatischen und sozio-ökonomischen Resilienz, verbesserter menschlicher Gesundheit, sowie der Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) beitragen. Spezifisches Ziel der Komponente 1

„Wasserressourcenmanagement“: Wasser-Politiken und -Praktiken unterstützen einen nachhaltigeren Gebrauch von Trinkwasserressourcen und tragen dazu bei, die schädlichen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Wasserqualität und Ökosysteme zu mindern. Spezifisches Ziel der Komponente 2: „Umweltstatistik und Open Data“: Der einwandfreie Gebrauch von Umweltstatistiken der Partnerländer wird ausgeweitet und verbessert, und ein besserer Verfügbarkeit Policy relevanter Daten an EntscheidungsträgerInnen und BürgerInnen gesichert. Diese Komponente wird von ADA nicht implementiert, aber zum Teil im Rahmen des Grants an die IOW verantwortet


Erwartete Ergebnisse


Für den ADA-Teil sind insbesondere relevant: Output 1.1: Der erste Zyklus des Flusseinzugsgebietsmanagements, ausgerichtet auf die EU Water Framework Directive, ist abgeschlossen, wo relevant, sind Implementierungsmechanismen klar definiert und institutionalisiert; die ADA wird speziell in diesem Output noch in der Inception Phase zu definierende Projektteile übernehmen.

Output 1.2: Wasserstrategien, - Politiken und -Praktiken enthalten Maßnahmen zum Klimaschutz; die ADA wird in diesem Output noch in der Inception Phase zu definierende Projektteile übernehmen.

Output 1.6: Wasserversorger, der Privatsektor und die allgemeine Öffentlichkeit sind besser in das Wasser Management involviert; die ADA wird in diesem Output noch in der Inception Phase zu definierende Projektteile übernehmen.


Zielgruppe


Die Zielgruppen und Begünstigten, neben der allgemeinen Öffentlichkeit, sind insbesondere:

Die wichtigste Zielgruppe sind die VertreterInnen aller involvierten Ministerien, Nationale Komitees und Agenturen für Wasser Management (in allen 5 Zielländern), gefolgt von den mit Flusseinzugsgebieten beschäftigten Organisation und den hauptsächlichen Wasserversorgern und deren Endkunden. Weitere Begünstigte sind internationale Partner, welche im Zielgebiet zu Entwicklungen im Wasser-Sektor beitragen, sowie die nationalen Hochschulen, die Expert-Community und lokale NGO, welche in diesem Sektor die Zivilgesellschaft vertreten.

Das UBA wird das Projekt koordinieren, welches in den Ländern der "Östlichen Partnerschaft" (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und Ukraine) stattfindet. Neben der ADA, welche eine Förderung an das "International Office for Water (IOW, Frankreich) vergibt, sind die UNECE und die OECD weitere Partner für die Umsetzung des Projektes.


Maßnahmen


Die detaillierten Maßnahmen werden vom Konsortium in der Inception Phase entwickelt und werden als Detailplanung in den Inception Report einfließen: Beispielhafte Aktivitäten innerhalb der Komponente 1 sind:

• RBMP Entwicklung in 3 Regionen von Armenien, Moldau und der Ukraine

• Entwicklung von Mechanismen für öffentliche Konsultationen und zur Stakeholder Einbeziehung in allen Ländern und deren praktische Umsetzung während der RMPM Entwicklung

• Unterstützung der weiteren Institutionalisierung des partizipativen RBMP (Organisation, Einführung von Plänen, etc.)

• Unterstützung von Maßnahmen zur Implementierung von Mechanismen entsprechend der EU Standards (Water directives, NBSxy, etc.)

• Einführung eines neuen Mechanismus im verstärkten territorialen Quantitätsmanagement zur praktischen Dotierung von Wasser im Kontext des Klimawandels (ein Pilot-Plan für Armenien, ein allgemeines Richtlinien Dokument)


Hintergrundinformation


Dieses Projekt ist die Fortsetzung des von der ADA kofinanzierten Projektes „8349-00/2016 - European Water Initiative Plus for Eastern Partnership countries (EUWIplus East)”; Die Gesamtkoordination, die allgemeine Kommunikation und die Sichtbarmachung des Projektes obliegt dem UBA. Die ADA kofinanziert das von der EK finanzierte Projekt (6552-00/2022), und setzt auch einerseits das Management einer Förderung an das „International Office for Water“ (IOW) um und andererseits einen kleinen Teil der Komponente 1 (s.o.) um.

Projektnummer6552-01/2022
MittelherkunftOEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
ModalitätProject-type interventions
Marker Environment: 2, Climate change mitigation: 1, Climate change adaptation: 2, Biodiversity: 1, Democracy: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.