EYD 2015: Der globale Nahrung-Land-Klima-Nexus



Projektträger: FIAN - Food First Information and Action Network, Sektion ÖsterreichLand: Austria Fördersumme: € 23.300,00Beginn: 08.02.2015Ende: 07.02.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Projektziel:

Das Projekt setzt sich zum Ziel für das Menschenrecht auf Nahrung und einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen auf europäischer Ebene zu mobilisieren. Fokussiert wird dabei auf das Europäische Jahr für Entwicklung 2015 (EYD 2015). Im Kontext der Post-2015-Agenda zielt das Projekt darauf ab, eine Bewusstseinssteigerung innerhalb der Zivilgesellschaft bei Zusammenhängen zwischen Land- und Ressourcennutzung, Ernährungssicherheit und Klimawandel zu bewirken, sowie die Rolle der Europäischen Entwicklungszusammenarbeit in diesen Bereichen hervorzuheben.


Erwartete Ergebnisse


Erwartete Ergebnisse:

-) 65 Millionen Menschen in der EU werden zu Zusammenhängen zwischen europäischer Nahrungsmittel-, Land-, und Klimapolitik sowie Ernährungssicherheit und der Post-2015-Agenda sensibilisiert.

-) 1,3 Millionen Menschen engagieren sich in EU-weiten Kampagnen zur Rolle und den Resultaten der Europäischen Entwicklungszusammenarbeit.

-) 50.000 Multiplikator_innen werden in der Forschung mit natürlichen Schlüsselressourcen und in verwandten Politikfeldern ausgebildet.

-) 3.000 zivilgesellschaftliche Akteur_innen setzen Zeichen für den Einbezug der Menschenrechte im nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen, setzen sich ein für eine verstärkte und bessere Entwicklungszusammenarbeit und die Post-2015-Agenda.

-) 150 Mitglieder des Europaparlaments, 300 Abgeordnete der nationalen Parlamente, 80 Mitarbeiter_innen der Europäischen Kommission und nationaler Ministerien, 15 Entwicklungsminister_innen, 80 Praktiker_innen im Entwicklungsbereich, 80 Repräsentant_innen von Multi-Stakeholder-Prozessen (inklusive dem Wirtschaftsbereich) und 10 EU-Delegationen haben an der Diskussion über an Menschenrechten orientierten Politikfeldern, finanziellen Förderungen und PCD teilgenommen.

 


Zielgruppe


Zielgruppe/Partner/Region:

Zu den Zielgruppen zählen die breite Öffentlichkeit sowie Medien, MultiplikatorInnen in der Zivilgesellschaft, InteressensvertreterInnen und EntscheidungsträgerInnen.


Maßnahmen


Maßnahmen:

-) Medienarbeit zur Bewusstseinssteigerung bei Entwicklungsthemen: Presseaussendungen und -konferenzen, Workshops für und Zusammenarbeit mit ausgewählten Journalist_innen, Medienreisen, Videoclips, Fotokampagnen, Pressekits und öffentliche Aktionen.

-) EU-weite Kampagne zur Bewusstseinsbildung, um ein aktives Engagement der Bevölkerung zu stärken: EU-Petitionen und -umfragen, Website, Nord-Süd-Austausch, e-tools und Infomaterial.

-) Multiplikator_innen- und Bildungsarbeit, um Wissenslücken zu schließen: europaübergreifende Sommercamps, Schreibwettbewerbe, Webinare, öffentliche Debatten, Workshops, Universitätsvorträge, Mobilisierungs- und Solidaritätsveranstaltungen, Ausbildung von Multiplikator_innen, Konferenzen, sowie Kurzdarstellungen zu Politikfeldern und aus der Forschung.

-) Netzwerken, um öffentliche Meinung zu stärken: Treffen von Organisationen der Zivilgesellschaft, Positionspapiere, Veranstaltungen, Telefonkonferenzen, Austausch zwischen Nord-Süd, Projekttreffen.

-) Anwaltschaft für Rechenschaftspflicht: Brief-Kampagnen adressiert an politische Entscheidungsträger_innen, Monitoring der Politikkohärenz im Interesse der Entwicklung (PCD) & der Einhaltung von Menschenrechten, Kontakt mit Interessensverteter_innen, Runder Tisch mit Multi-Stakeholdern.

 


Hintergrundinformation


Hintergrundinformation:

Das Projekt wird in der Höhe von Euro 23.300,00,- (=0,50 % des Gesamtprojektvolumens, 10% der Projektkosten in Österreich) für 3 Jahre gefördert

Projektnummer2401-09/2015
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied23300
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.