FairPlay-Aktionsprogramm im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs 2008



Projektträger: VIDC - Wiener Institut für internationalen Dialog und ZusammenarbeitLand: Austria Fördersumme: € 27.300,00Beginn: 01.01.2008Ende: 31.12.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Initiative FairPlay.Viele Farben.Ein Spiel wurde 1997 am Wiener Institut für Entwicklungsfragen (vidc) anlässlich des EU-Jahres gegen Rassismus gestartet. Als Interventionsfeld zur gesellschaftlichen Transformation wurde dabei der Sport - insbesondere der Fußball - gewählt. Fair Play führt seither mit Vereinen, Fanclubs, MigrantInnenorganisationen und Schulen interkulturelle/antirassistische Aktivitäten im österreichischen Fußball und Sport durch.

Anlässlich der UEFA Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz wird diese Arbeit fortgesetzt. Fair Play zeichnet verantwortlich für ein umfassendes Programm zur Fanbetreuung sowie für das bi-nationale Projekt Euro Schools 2008. Fair Play ist dabei Partner der UEFA, dem Bundeskanzleramt (Sektion Sport), den Host Cities, dem BM für Inneres und anderer relevanten PartnerInnen in Ö und der Schweiz. Antirassismus und sozialpräventive Fanarbeit werden zentrale Elemente der EURO 2008 darstellen.


Das vorliegende Projekt steht im Zeichen von Entwicklung, Globalisierung und interkulturellem Dialog im Zusammenhang mit Fußball. Damit sollen die antirassistischen Ansätze und Methoden der UEFA-Projektarbeit um entwicklungspolitische Fragestellungen und Themen ergänzt werden. Die Maßnahmen umfassen: Informationsveranstaltung zum Afrika-Cup 2008; Informations- und Bildungsarbeit anlässlich des FairPlay-Länderspiels Österreich-Nigeria u. eines internationalen FairPlay-Jugendtourniers Alpen-Adria-Balkan; die Publikation eines FairPlay-Jugendmagazins sowie Öffentlichkeitsarbeit zur Filmpräsentation "Der schwarze Löwe". Weiters wird die Netzwerkarbeit zum Thema "Sport & Entwicklung" weitergeführt.

Als Zielgruppe werden Fußballfans und -interessierte, Jugendliche und SchülerInnen, afrikanische communities, Sportorganisationen/-vereine, entwicklungspolitische NRO u. Medien angesprochen.


Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der Höhe von ¿ 27.369,60,- (80% des Gesamtprojektvolumens, Laufzeit 1 Jahr) gefördert.

Projektnummer2398-08/2008
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.