Förderung der Verbreitung einer dezentralen Landreform in Südafrika



Projektträger: URS - Umhlaba Rural Services (Pty) LtdLand: South Africa Fördersumme: € 329.000,00Beginn: 01.03.2009Ende: 31.03.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Thematisch fokussiert die OEZA im Südlichen Afrika in governance und infrastructure mit der Zielsetzung der Förderung der Demokratisierung und damit verbundener sozialer Gerechtigkeit als Voraussetzung für ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstums.


Im Südlichen Afrika ist die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit sowie die Umsetzung bzw. Durchsetzung der Menschenrechte eine wesentlich Voraussetzung für nachhaltige menschliche Entwicklung. Die Landfrage und die damit verbunden Ressourcenverfügbarkeit ist ein latent zentrales Thema im Südlichen Afrika. Die Lösung der Landfragen ist unabdingbar für eine weitere Demokratisierung und eine nachhaltige Armutsminderung im Südlichen Afrika.


Die Landreform Südafrikas konnte bisher nur zögerlich umgesetzt werden, insbesondere die Umverteilung von Land. 2006 hat das Department of Land Affairs die Strategie (und Umsetzungsmanual) des area based planning for land reform entwickelt. Dies entspricht de facto einer intersektoriellen Planung der Land- und Agrarreform im Rahmen der Entwicklungsplanung.


Im Rahmen einer abgestimmten Zusammenarbeit mehrer EU bilateraler Geber fördert die ADA das DLA in der Umsetzung und Verbreitung dieser Strategie in allen neun Provinzen Südafrikas. Durch technische Beratung sollen die entsprechenden Planungs- und Managementkapazitäten des DLA auf nationaler Ebene gestärkt werden. Des Weiteren wird das DLA im Aufbau der entsprechenden Strukturen und Kapazitäten in den subnationalen Einheiten des DLA beraten werden.


Die Zielgruppe sind die MitarbeiterInnen des DLA (national und subnational) und der interministeriellen Abstimmungsforen (national und subnational).


Die Zielsetzung des geplanten Vorhabens ist, dass zumindest in 5 Provinzen Südafrikas diese intersektorielle Planung der Landreform im Rahmen der Entwicklungsplanung zur Anwendung kommt. Die daraus entstehenden individuellen Landrechtsprojekte werden von der Belgischen Entwicklungszusammenarbeit finanziert.

Projektnummer2502-00/2007
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.