Förderung ökonomischer Rechtsfähigkeit marginaliserter Frauen



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Egypt Fördersumme: € 5.500,00Beginn: 15.07.2010Ende: 14.12.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit dem Projekt werden zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs) in sieben Gemeinden der Region Assiut gefördert, sodass diese in der Lage sind, den Zugang marginalisierter Frauen zu wirtschaftlichen Ressourcen auf lokaler Ebene zu unterstützen. Die CSOs erreichen marginalisierte Frauen besser und leiten Initiativen, die die Interventionen der Regierung ergänzen. Neben der Stärkung der CSOs werden gezielt 1.400 marginalisierte Frauen (etwa 200 pro CSO) mit Maßnahmen unterstützt, um Zugang zu wirtschaftlichen Rechten zu erhalten. Letztlich werden 14.000 Frauen sowie die 7 Gemeinden, in denen die CSOs tätig sind, von der Bewusstseinsförderung in Bezug auf wirtschaftliche Rechte von Frauen profitieren.


Resultate/Aktivitäten:

7 Partnerorganisationen haben die Kapazität, wirtschaftliche Rechte von Frauen mit einer Reihe von Interventionen zu fördern. Aktivitäten: Evaluierung der Kapazitäten der CSOs und Erarbeitung von Kapazitätsförderungsprogrammen; Durchführung thematischer und Projektmanagement-Trainings; Ökonomische Kartierung und Analyse der Zielgemeinden.

Das Bewusstsein der Gemeinden sowie zentraler Interessensgruppen, wie z.B. Arbeitgeber, religiöser Autoritäten, Businesspartner etc. hat sich für das Themengebiet erweitert. Aktivitäten: Organisation erster Treffen zur Sensibilisierung; technische Unterstützung von CSOs in der Durchführung von KAP Analysen (Knowledge-attitude-practices); Unterstützung von CSOs in der Entwicklung und Implementierung von Bewusstseinsförderungsplänen; Produktion und Verteilung von Materialen zur Aufklärung über relevante soziale und wirtschaftliche Rechte.

Frauen von 7 Gemeinden haben erweiterten Zugang zu wirtschaftlichen Ressourcen und Möglichkeiten. Aktivitäten: Unterstützung von CSOs in der Förderung marginalisierter Frauen in Bezug auf ihren Zugang zu wirtschaftlichen Möglichkeiten; Technische Unterstützung von CSO-Initiativen; Entwicklung von Nachhaltigkeitsplänen; Erarbeitung von Fallstudien und "lessons learned".

Projektnummer2325-14/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.