Frauen-Wasser-Erde: Integriertes Wasserressourcenmanagement



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Chad Fördersumme: € 87.100,00Beginn: 29.01.2014Ende: 28.07.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projektes sind der Ausbau von Wadis im Osten des Tschad durch den Bau von Flussschwellen und damit verbundene Aktivitäten zum Schutz und der Rehabilitierung von Ackerböden, der Konservierung von Wasser und der Agrar- und Forstwirtschaft in den tiefer gelegenen Gegenden und den unmittelbaren Uferhängen.

Die Flussschwellen stellen die Infrastruktur für ein Wassermanagement dar, das eine Doppelernte ermöglicht, zu einer Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion beiträgt und die Ernährungssicherheit der Begünstigten verbessert.

Das Projekt trägt dazu bei, Frauen und deren Haushalte in der Zielregion gegenüber klimatischen Veränderungen und Sicherheitsrisiken widerstandsfähiger zu machen. Das Projekt trägt weiters zu einer besseren Kontrolle natürlicher Ressourcen (Wasser) sowie zur Stärkung der lokalen Bauwirtschaft bei, indem die Verantwortung für die Durchführung der Bauvorhaben den AkteurInnen und für die Verwaltung des tiefer gelegenen Landes der Zivilgesellschaft (Community) übertragen wird. Dieses Land-Verwaltungssystem stärkt die Widerstandsfähigkeit und berücksichtigt Ernteerträge sowie Veränderungen in der Sicherheitslage wie Nahrungsmittelkrisen, Ankunft von Flüchtlingen u.ä.

500 gefährdete Bäuerinnen in drei Kantonen der Region Wadi Fira haben in der Trockenzeit Zugang zu dem tiefer gelegenen Land, das landwirtschaftlich nutzbar gemacht wurde, um dort Agrar-, Forst- und Weidewirtschaft zu betreiben.

Das Projekt basiert auf den lokalen Entwicklungsplänen (Plans de Développement Local - PDL) und den durchgeführten Machbarkeitsstudien. Die Anerkennung von lokaler Arbeit und Auftragsvergabe, die Gleichstellung der Geschlechter und die Anpassung an klimatische Schwankungen werden gefördert. Die Fähigkeiten und Kapazitäten der jungen lokalen Projektpartnerorganisation werden gestärkt; die Zivilgesellschaft wird an der Basis gestärkt, um ihre Rechte verteidigen und Konflikte regeln zu können.

Projektnummer2325-07/2014
MittelherkunftOEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.