Friedenssicherung und Konfliktmanagement in Westafrika - PASPA III (Konsolidierung)



Projektträger: Austroprojekt - Gesellschaft für technische Zusammenarbeit GmbHLand: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 220.000,00Beginn: 15.01.2010Ende: 31.12.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


PASPA (Partenariat stratégique pour la paix en Afrique) ist eine regionale Plattform zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für konflikt- bzw. friedensrelevante Themen für nichtstaatliche und staatliche Organisationen und AkteurInnen. 2004 gegründet besteht es aus 4 Antennen in den westafrikanischen Ländern Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Mali und Niger, die als Katalysatoren für lokale friedensengagierte Organisationen arbeiten. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit erfolgt über öffentlichkeitswirksame Maßnahmen wie die Organisation von Konferenzen und die Sensibilisierung von Multiplikatoren: Medien und Medienverbänden, Jugend- und Lehrerorganisationen, Juristen-, Bauern-, Pastoralistenorganisationen, Politikern und Parlamentariern, reg. Organisationen, staatliche Stellen und NGOs. Das Vorhaben trägt zur Umsetzung der UNSCR 1325 bei.


Neben Seminaren und der Durchführung von Mikroprojekten war ein wichtiges Resultat der ersten Phase des Projektes die Konstituierung von PASPA als eine aktive Plattform. Die zweite Phase stand unter dem Leitthema 'Rolle der Medien in Gewaltkonflikten', zu dem nationale Foren unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft und besonders von MedienvertreterInnen organisiert wurden. Mikroprojekte, die auf der Basis der Ergebnisse dieser Konferenzen durchgeführt wurden, dienten vor allem der besseren Zusammenarbeit mit MedienvertreterInnen und deren Sensibilisierung für friedensrelevante Berichterstattung.


Da nach dieser Projektphase keine weitere Förderung durch die OEZA vorgesehen ist, dient sie insb. der nachhaltigen Organisationsentwicklung und Konsolidierung des Erreichten und soll PASPA auf dem Weg zur Selbständigkeit begleiten. Ergebnis dieser Phase ist das Bestehen eines autonomen regionalen Netzwerks, dass zur Friedensförderung in der Region beiträgt und zur eigenständigen Lukrierung von Mitteln befähigt ist. Inhaltliches Leitthema dieser Phase ist 'Die Rolle der Frauen in Gewaltkonflikten und als Friedensstifterinnen'.

Projektnummer2167-00/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.