Get up and Goals



Projektträger: Südwind Tirol - Verein für entwicklungspolitische Bildungs- und ÖffentlichkeitsarbeitLand: Austria Fördersumme: € 17.900,00Beginn: 01.11.2017Ende: 28.02.2021

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das EU-kofinanzierte Projekt möchte die Agenda 2030/SDGs in Ö und den 12 europäischen Partnerländern bekannter machen und konzentriert sich dabei auf das formale Bildungswesen und die damit verbundenen Schulgemeinschaften (inkl. Eltern). Es möchte das Konzept Globales Lernen / Global Citizenship Education (SDG 4.7) als Bildungskonzept im Bereich der Hauptakteure des Schulwesens (LehrerInnen, SchülerInnen, Schulverwaltung) bekannter machen und seine Möglichkeiten (inhaltlich, methodisch-didaktisch) und Notwendigkeiten darstellen.


Erwartete Ergebnisse


Ergebnis 1: Europäische LehrerInnen (20.000) entwickeln ein Bewusstsein zu den SDGs und erwerben Kompetenzen, um Global Citizenship Education qualitätsvoll zu unterrichten.

1.1: Informationskampagne (Fokus Social Media) für LehrerInnen

1.2: LehrerInnenbildung (insgesamt 36 mehrtägige Seminare in den 12 Partnerländern)

1.3: Fünf mehrtägige LehrerInnenseminare (eines davon in Österreich)

1.4: Sammlung, Neuentwicklung und/oder Adaption sowie Testing von Lernmaterialien

1.5: Entwicklung eines europäischen Handbuches zu Geo-Geschichte für SchülerInnen


Ergebnis 2: SchülerInnen (9.600) haben ihr Verständnis zu den SDGs durch die Teilnahme an Schulprojekten ausgebaut.

2.1: SchülerInnen führen SDGs-Projekte in Schulen und in den umgebenden Gemeinden durch (insgesamt 120 Projekte)


Ergebnis 3: Verbesserte Kohärenz im Bereich Qualitäts-Assessment von Global Citizenship Education im formalen Bildungswesen wird erreicht.

3.1: Entwicklung eines Assessment Programms für ein Schulnetzwerk zu Global Citizenship Education

3.2: Zwei internationale Workshops

3.3: Implementierung eines Schulnetzwerks in den Partnerländern des Projektes

 


Zielgruppe


Die Zielgruppen sind LehrerInnen (ca. 20.000), SchülerInnen (9.600) in der Altersgruppe 10 bis 19 Jahre, die Schulgemeinschaft (inkl. Eltern), die Schulverwaltung bzw. Schulpolitik und Städte und Gemeinden in der entsprechenden Schulumgebung.


In Österreich wird das Projekt von Südwind in Tirol und österreichweit umgesetzt. Das Projekt wird von 14 Partnerorganisationen in 12 weiteren europäischen Ländern umgesetzt. In Österreich werden 2.400 Personen, auf EU-Ebene 29.600 Personen direkt erreicht.


Maßnahmen


Ergebnis 1

1.1: Informationskampagne auf Social Media für LehrerInnen

In Österreich wird der internationale LehrerInnen-Tag (Oktober) genutzt, um Bezüge zur globalen Dimension herzustellen. Dazu gibt es zwei Kurzfilme (Social Media, youtube) und Plakat- und Inseraten-Serie (Fokus auf LehrerInnen-Zeitschriften).

1.2: LehrerInnenbildung (36 3tägige Seminare in den 12 Partnerländern):

In Österreich wird pro Projektjahr jeweils ein 3-tägiges Seminar zu Globalem Lernen durchgeführt Der Fokus liegt auf der Vermittlung und Präsentation von Materialien für den Unterricht, Austausch über Praxisbeispiele und Planung von Schulprojekten.

1.3: Fünf internationale mehrtägige LehrerInnenseminare zum Austausch von guter Praxis und Aufbau von Netzwerken: ein Seminar findet in Österreich statt

1.4: Sammlung, Neuentwicklung und/oder Adaption sowie Test von Lernmaterialien: 10 innovative Bildungsmaterialien (Themenblöcke und Stundenbilder) werden zur Verfügung gestellt – auf Projektwebsite und Südwind Website gratis abrufbar.

1.5: Entwicklung einer „internationalen Version“ eines europäischen Handbuches für SchülerInnen: Gemeinsam mit Wissenschaftern, auch aus dem globalen Süden, wird ein Schulbuch erstellt, das die „nationalen Perspektiven“ aufbricht und Geschichte aus einer welthistorischen Perspektive darstellt.


Ergebnis 2

2.1: SchülerInnen führen SDGs-Projekte in Schulen und in den umgebenden Gemeinden durch: Insgesamt sind 120 Projekte geplant, die SchülerInnen bestärken und unterstützen sollen, sich mit den Themen der SDGs auseinanderzusetzen.


Ergebnis 3

3.1: Entwicklung eines Assessment Programms für ein Schulnetzwerk zu Global Citizenship Education

3.2: In zwei internationalen Workshops wird das entwickelte Dokument zu Kriterien eines Schulnetzwerkes zu Global Citizenship Education weiterentwickelt und für den Projektkontext adaptiert.

3.3: Implementierung eines Schulnetzwerkes zu Global Citizenship Education in den Partnerländern des Projektes.

 


Hintergrundinformation


Das Projekt wir in der Höhe von Euro 17.900,- (5% der Projektkosten in Österreich und 0,46% der gesamten Projektkosten) für 3 Jahre gefördert.

Projektnummer2401-01/2018
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied17900
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.