Global Citizenship Education – Transformation unterstützen 2021-2022



Projektträger: KommEnt - Gesellschaft für Kommunikation, Entwicklung und dialogische Bildung GmbHLand: Austria Fördersumme: € 140.960,00Beginn: 01.01.2021Ende: 31.12.2022

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Im Sinn des Bildungsziels 4.7 der Sustainable Development Goals (SDG) versteht sich das Programm als Beitrag zur Bekanntmachung und Stärkung von Globalem Lernen (GL) bzw. Global Citizenship Education (GCED) und zur Integration dieses Bildungsanliegens im österreichischen Bildungssystem, zu dessen konzeptioneller Weiterentwicklung sowie zur organisationsübergreifenden Kompetenzstärkung und Qualitätsentwicklung.


Erwartete Ergebnisse


- Durchführung von 2 Bundesfachtagungen zu Globalem Lernen - Global Citizenship Education (Schwerpunkt SDGs und Bildung) inkl. 2 Dokumentationen;

- Koordination und Erweiterung der Strategiegruppe Globales Lernen - Global Citizenship Education;

- weiterer Auf- und Ausbau eines Netzwerks Hochschullehre zu Global Citizenship Education mit jährlichen Austauschtreffen zur Weiterentwicklung der Lehre und Planung von Maßnahmen; Netzwerk-Newsletter, jährlicher Ideenworkshop;

- Studientag für zivilgesellschaftliche Akteure zu Verknüpfung von Global Citizenship Education und Lehrplanreform;

- Lernwerkstätte bzw. Fortbildungsreihe Global Citizenship Education (3-4 Veranstaltungen) für MultiplikatorInnen;

- 2 Diskussionspapiere zu relevanten Fragen des Globalen Lernens bzw. Global Citizenship Education;

- 6 Weiterbildungen für PädagogInnen (Seminare an PH, im Rahmen von Lehrgängen oder als schulinterne Fortbildungen)

- Die Maßnahmen erreichen direkt ca. 650 MultiplikatorInnen im Bildungsbereich. Indirekt werden rund 10.000 Personen (v.a. weitere MultiplikatorInnen, LehrerInnen, Lehramtsstudierende, SchülerInnen) erreicht.


Zielgruppe


Die wichtigsten Zielgruppen für das Programm sind:

- Lehrende an Pädagogischen Hochschulen und LehrerInnen-Bildungszentren an Universitäten, LehrerInnen aller Schulstufen und Schultypen,

- RektorInnen und VizerektorInnen der Pädagogischen Hochschulen und LehrerInnen-Bildungszentren an Universitäten,

- SchulleiterInnen, UNESCO-Schulnetzwerk, LeiterInnen von LehrerInnen-Arbeitsgemeinschaften,

- MultiplikatorInnen aus den Bereichen der Erwachsenenbildung, der außerschulischen Jugendarbeit und anderen Bereichen,

- MitarbeiterInnen entwicklungspolitischer NGOs und anderer zivilgesellschaftlicher Akteure,

- Interessierte Öffentlichkeit.


Partner und Dialoggruppen:

- Strategiegruppe Globales Lernen - Global Citizenship Education

- Österr. UNESCO-Kommission, Fachbeirat transformative Bildung

- Pädagogische Hochschulen, Schools of Education, Zentren für LehrerInnenbildung an österreichischen Universitäten

- Netzwerk Hochschullehre Global Citizenship Education

- Netzwerk Evaluation entwicklungsbezogener Inlandsarbeit

- Universität Klagenfurt, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

- Educational Lab im Lakeside Science and Technology Park Klagenfurt

- Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg, Friedensbüro Salzburg, sabine (regionales Netzwerk für Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen)


Maßnahmen


Das Programm umfasst 3 Maßnahmenbereiche:

A) Die Stärkung und institutionelle Implementierung von Globalem Lernen-Global Citizenship Education im österreichischen Bildungssystem durch:

- Fortsetzung der erfolgreich etablierten jährlichen Fachtagungen zu Globalem Lernen-Global Citizenship Education, die sich 2021 und 2022 jeweils einem inhaltlichen Schwerpunkt zu den SDGs widmen; inkl. Dokumentationen zu den Tagungen.

- Unterstützung des Auf- und Ausbaus des Global Citizenship Education-Netzwerks Hochschullehre durch die Koordination jährlicher Treffen, die Erstellung eines Newsletters für das Netzwerk, sowie die Schaffung von Diskurs- und Reflexionsräumen in Form von jährlichen Ideenworkshops zur Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten.

- Koordination und Unterstützung der Erweiterung und stärkeren Positionierung der Strategiegruppe Globales Lernen-Global Citizenship Education sowie

- Follow-Up Aktivitäten zum Strategiepapier Globales Lernen - Global Citizenship Education wie die Durchführung eines Studientags für NGOs und zivilgesellschaftliche Akteure zur Verknüpfung von GL-GCED und Lehrplanreform.

B) Maßnahmen zu Global Citizenship Education an der Schnittstelle Theorie und Praxis:

Eine Fortbildungsreihe Global Citizenship Education für MultiplikatorInnen (aus den Bereichen Globales Lernen, Global Citizenship Education, Bildung für nachhaltige Entwicklung und nahen Bildungsbereichen) bietet einerseits inhaltliche Inputs aus sozial- und bildungswissenschaftlicher Perspektive als auch die Möglichkeit für organisationsübergreifenden Austausch und einen Raum zur Reflexion pädagogischer Zugänge und aktueller pädagogischer Herausforderungen. Es werden weiters 2 Diskussionspapiere zu bildungswissenschaftlichen und pädagogischen Fragen im Kontext von GL-GCED erarbeitet, um einen Einblick in den wissenschaftlichen Diskurs zu geben, kontroverse Positionen und Spannungsfelder für die Bildungspraxis aufzuzeigen. Außerdem werden Weiterbildungen für PädagogInnen als Einzelseminare, im Rahmen von Lehrgängen oder als schulinterne Fortbildungen angeboten.

C) Die Arbeit in regionalen und internationalen Netzwerken (wie z.B. Fachbeirat Transformative Bildung - SGD 4.7 der UNESCO, sabine - Salzburger Bildungsnetzwerk für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen, Global Education Network Europe, Netzwerk Evaluation entwicklungsbezogener Inlandsarbeit).


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 181.460,- mit Euro 140.960,- (77,68 %) für eine Laufzeit von 2 Jahren gefördert.

Projektnummer2397-02/2021
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied140960
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.