Globale Dialoge: Leaving no one behind - Crisis & Gender(In)Equality



Projektträger: Freies Radio Wien - Verein zur Förderung und Unterstützung von Freien Lokalen Nichtkommerziellen RadioprojektenLand: Austria Fördersumme: € 40.000,00Beginn: 01.01.2021Ende: 31.12.2022

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Medienprojekt „Leaving no one behind – Crisis & Gender (In)Equality“ von Radio Orange 94.0 und der Zeitschrift Frauensolidarität befasst sich 2021-22 mit dem Thema Frauen/Geschlechtergleichstellung in Krisenzeiten im Kontext der Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG): Das Engagement von Frauen weltweit für die Erreichung der globalen Ziele wird in den Fokus gerückt, aber auch Ursachen und Hintergründe von genderbasierter Diskriminierung werden thematisiert. Handlungsperspektiven und Selbstermächtigungskonzepte von Frauen werden beleuchtet. Ein Austausch mit themenspezifischen Institutionen und Netzwerken, Süd-Partnerinnen sowie mit anderen Freien Radios findet statt.


Erwartete Ergebnisse


104 Radiobeiträge zu entwicklungspolitischen Themen werden produziert und ausgestrahlt, sowie 10 Kurzbeiträge zum Schwerpunktthema „Leaving no one behind – Crisis & Gender (In)Equality“ als Abschlussprojekt produziert, veröffentlicht, präsentiert und verteilt (Booklet + CD/USB). Workshops für neue und erfahrene Radiomacherinnen werden abgehalten, das Mentorinnen-Programm sowie die radioübergreifende Workshop-Reihe werden weitergeführt. Alle Beiträge werden online zum Nachhören und Download zur Verfügung gestellt. Die intensive öffentliche Aufmerksamkeit und dichte Vernetzung der einzelnen Akteur*innen aus dem (feministisch)-entwicklungspolitischen und journalistischen Bereichen wird fortgesetzt.


Zielgruppe


Zentrale Zielgruppen/HörerInnen sind Lehrpersonal im Bereich Schul-, Berufs- sowie Erwachsenenbildung und Hochschule sowie entwicklungspolitisch Interessierte. Direkt in die Redaktionsarbeit sind ca. 30 Radiomacherinnen pro Jahr eingebunden, über 130 Frauen sind über eine E-Mailliste miteinander in Kontakt und über 600 Personen werden regelmäßig mit Hörtipps über die wöchentlichen Sendungen, regelmäßigen Workshops und Veranstaltungen informiert. Das Projekt erreicht über die Versendung der Radiotipps von Radio ORANGE 94.0 und die Ankündigungen via Facebook wöchentlich über 5.200 Personen.

Regionale Ausrichtung: Die Sendungen haben via ORANGE 94.0 eine Reichweite von bis zu knapp 2 Mio. HörerInnen im Wiener Senderaum; darüber hinaus regionale Reichweiten durch regelmäßige Sendeübernahmen anderer Freier Radios in Österreich, Live Stream, Website (http://noso.at), österreichische Plattform der Freien Radios (http://cba.fro.at) und Radio-App (http://app.o94.at) und Archivierung im Cultural Broadcasting Archive (https://cba.fro.at/).


Maßnahmen


Die Hörfunkreihe "Globale Dialoge" wird wöchentlich (Di 13-14h) ausgestrahlt und online zum Nachhören zur Verfügung gestellt. Neben der Gestaltung von Radiobeiträgen durch die Frauenredaktionsgruppe „Women on Air“ sind auch die Weiterbildung und Motivierung der ehrenamtlichen Radiomacherinnen Schwerpunkte des Projekts. Die behandelten Themen werden parallel für Radio/Podcast, Webseite, Social Media und Print (Magazin Frauensolidarität) aufgearbeitet. Mit einem Mentorinnenprojekt treten unterschiedliche Generationen von Radiomacherinnen miteinander in Kontakt.

Zur vertiefenden inhaltlichen Auseinandersetzung wird eine Begleitmappe/Booklet zur CD erstellt. Mittels Öffentlichkeitsarbeit wird die Breitenwirkung erhöht. Formate der Bildungsarbeit (Seminare, Workshops) wenden sich sowohl an Einsteigerinnen als auch an erfahrene Radiomacherinnen. Junge Frauen engagieren sich für globale Genderfragen u. werden zur Teilnahme/Radiogestaltung (Lehrredaktion) befähigt.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 57.436,50 mit Euro 40.000 (69,64% der Gesamtvolumens) bei einer Laufzeit von 2 Jahren gefördert.

Projektnummer2398-07/2021
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied40000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.