Higher KOS - Promoting Institutional Development in Higher Education and Research in Kosovo



Projektträger: Arbeitsgemeinschaft - World University ServiceLand: Kosovo Fördersumme: € 1.749.500,00Beginn: 15.12.2011Ende: 30.09.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Oberziel des Projekts ist die Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Hochschul- und Forschungssystems im Kosovo in Übereinstimmung mit europäischen Werten und Standards, wobei das Projekt darauf zielt, die Prinzipien des Europäischen Hochschulraums effektiv und nachhaltig in den Arbeits- und Funktionsweisen der öffentlichen Institutionen im Bereich der Höheren Bildung zu verankern, sowie Kosovos Integration in den Europäischen Forschungsraum voranzutreiben.

Zu diesem Zweck setzt die Intervention an drei thematischen Schwerpunkten an:

Die Qualität der Ausbildung an den öffentlichen Hochschulen soll verbessert werden. Dies wird v.a. durch eine modernisierte und arbeitsmarktorientierte Lehre (Didaktik, Planung) und vermehrte Qualitätssicherungsmaßnahmen erwirkt.

Das System der Forschungsförderung im Kosovo steckt noch in den Anfängen. In Anlehnung an die Nationale Forschungsstrategie, welche vom Nationalen Forschungsrat entwickelt wurde, soll dieses System wesentlich verbessert werden, Kapazitäten für effektive Forschungsförderung entwickelt und ein nationaler Forschungsförderungsfonds in Übereinstimmung mit internationalen Standards aufgebaut werden.

Qualitätsmanagement und verantwortungsvolle Führung: In Zusammenarbeit mit den wichtigsten lokalen Stakeholdern im Bereich der höheren Bildung und Forschung (v.a. öffentliche Universitäten und Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologie – MEST) sollen Kapazitäten für effizientere, transparentere, effektivere und kundenorientierte administrative Abläufe entwickelt werden.

Die direkt begünstigten Institutionen sind: die öffentlichen Universitäten des Kosovo; das MEST; die Kosovo Accreditation Agency; das NARIC Büro Kosovo; und der Nationale Forschungsrat (insgesamt ca. 2.000 MitarbeiterInnen).

Indirekte Begünstigte sind Studierende der öffentlichen Universitäten (ca. 55.000) und von Privatuniversitäten und AbsolventInnen ausländischer Universitäten (ca. weitere 10.000), sowie private Forschungseinrichtungen.

Projektnummer8116-02/2011
MittelherkunftOEZA
Sektor Hochschulausbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.