IFFI - Internationales Film Festival Innsbruck 2021 und 2022



Projektträger: OPI - Otto Preminger Institut, Verein für audiovisuelle MediengestaltungLand: Austria Fördersumme: € 34.400,00Beginn: 01.10.2020Ende: 30.09.2022

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Internationale Film Festival Innsbruck (IFFI) zeigt jährlich Ende Mai Filme aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. Ziel ist es, in globalen Kinonetzwerken unterrepräsentierte Filme aus dem globalen Süden einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Dabei soll besonders sozial- und gesellschaftskritischen Filmen eine Bühne geboten werden, welche neue Sichtweisen und Perspektiven eröffnen und dazu anregen, Weltgeschehen und -ordnungen kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren. Weitere Ziele sind die Schaffung einer Präsentationsfläche für Filmschaffende aus dem globalen Süden, Förderung von Dialog und Austausch, Archivierung, Nachwuchsförderung sowie Genderparität.


Erwartete Ergebnisse


- Durchführung von 2 Ausgaben des Filmfestivals 2021 und 2022.

- An 6 Festivaltagen werden jedes Jahr zwischen 50 und 60 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme präsentiert, mit begleitenden Diskussionen mit ca. 20 FilmemacherInnen und Rahmenprogramm.

- 4 Filmpreise pro Jahr werden vergeben.

- Jährlich rund 5.000 BesucherInnen nehmen an den Filmvorführungen und Begleitveranstaltungen teil. Eine breitere Öffentlichkeit wird indirekt über lokale und regionale Medienberichte (u.a. auf ORF-Tirol, Die Presse, Radio Freirad, Ray Filmmagazin) und Social Media und Website erreicht.

- Der Verleih von Filmen, die beim IFFI gezeigt werden, wird ermöglicht; seltene Filme werden in der Festival Library für die weitere Nutzung archiviert.

- Etablierung eines Filmvermittlungsprogramms für SchülerInnen mit 10 zusätzlichen Filmvorführungen.

- 1 Publikation zum Filmfestival (2021).


Zielgruppe


Zielgruppen sind die allgemeine Öffentlichkeit sowie entwicklungspolitisch interessierte BesucherInnen, ein kino- und kulturinteressiertes Publikum, Studierende, Jugendliche.

Kooperation/ Vernetzung/ Partner:

Das IFFI arbeitet mit einem breiten Netzwerk von KooperationspartnerInnen: Internationale und österreichische öffentliche Kultur- und Bildungseinrichtungen, NGOs, Filmschulen, Tourismusvertretungen, Wirtschaft, Universitäten, Jugendeinrichtungen, Filmfestivals und Netzwerke im In- und Ausland. Kooperationen zwischen heimischen und internationalen Filmschaffenden werden initiiert und weitergeführt.


Maßnahmen


Mittels qualitativ hochwertiger Filme aus dem globalen Süden vermittelt das IFFI die Vielfalt filmischen Ausdrucks und eröffnet neue Sichtweisen und Perspektiven. Das Filmprogramm besteht aus 3 Schienen: (1) den Wettbewerben, bei denen 4 Jurypreise vergeben werden, (2) den Retrospektiven, die Netzwerke nachzeichnen, sowie (3) den Weltweiten Visionen, die sich jeweils aktuellen Anlässen widmen. Begleitende Angebote zu Diskussionen mit Filmschaffenden/ ExpertInnen, Begegnung und Dialog ermöglichen eine aktive und differenzierte Auseinandersetzung mit globalen Themen.

Geplante Schwerpunkte der Retrospektiven sind 2021 die sowjetische Filmproduktion (anlässlich des Zusammenbruchs der Sowjetunion vor 30 Jahren) und deren internationale Verwicklungen, 2022 das Thema des indigenen Kinos. Genderthemen werden nicht nur thematisch in den Filmen untersucht, sondern auch bei der Wahl der Filme wird darauf geachtet, dass weibliche Akteure, die im Filmbetrieb traditionell unterrepräsentiert sind, im Programm ausreichend Platz finden.

Neu ab 2021 ist ein Filmvermittlungsprogramm für SchülerInnen (Schulvorführungen mit pädagogischer Vor- und Nachbereitung). Für 2021 ist auch eine Publikation anlässlich 30 Jahre Internationales Film Festival Innsbruck vorgesehen. Ein Corona-Sicherheitskonzept sowie die Infrastruktur zur Durchführung eines Online-Festivals im Bedarfsfall sind vorhanden.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 363.700 mit Euro 34.400 für 2 Jahre gefördert.

Projektnummer2399-06/2020
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied34400
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.