Inclusion & Rights of Roma Women in South Eastern Europe



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: States of ex-Yugoslavia, unspecified Fördersumme: € 799.920,00Beginn: 01.12.2011Ende: 28.02.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Projektziel ist die Situation und Lebensbedingungen von Roma Frauen durch deren Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen in den 3 Ländern Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro, die sich in verschiedenen Stadien der Beitrittsverhandlungen mit der EU befinden, zu verbessern. Im Rahmen der Beitrittsverhandlungen sollen Nationale Strategien und Aktionspläne zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Beschäftigung und Wohnungssituation ausgearbeitet und umgesetzt werden.

In den 3 Ländern ansässige Roma Frauen Organisationen sollen gestärkt werden, damit diese erfolgreich Anwaltschaft für Roma- und Frauengerechte Nationale Aktionspläne in den genannten Bereichen betreiben können. In Zusammenarbeit mit den Regierungsstellen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene sollen in diesen Aktionsplänen die besonderen Bedürfnisse und Probleme der Roma Frauen berücksichtigt werden. Außerdem werden für die Berücksichtigung von Roma Frauen spezifischen Interessen durch sog. Gender Budgeting und Bereitstellung von geeigneten Ressourcen die Umsetzung dieser Pläne gefordert und die Erreichung der darin formulierten Ziele überwacht.

Geplante Projektergebnisse:

1. Roma-Frauen- und Nicht-Roma-Organisationen haben in den 3 Ländern Koalitionen gebildet, sind vernetzt, führen Advocacy Aktivitäten in Bezug auf Nationale Roma Aktionspläne durch.

2. Die Vertretung der Roma-Frauen-Organisationen in zivilgesellschaftlichen und politischen Entscheidungsgremien ist gestärkt.

3. Roma-Frauen-Organisationen haben am Prozess zur Integration von Roma und frauenspezifischen Indikatoren in den Nationalen Aktionsplänen teilgenommen und deren Umsetzung überwacht.

4. Best Practices für die Reduzierung der Hohen Schulabbruchsrate unter Roma Mädchen sind entwickelt, umgesetzt und dokumentiert.

5. Best Practices für einen besseren Gesundheitszugang und die Verringerung von Gender Based Violence sind erarbeitet, umgesetzt und dokumentiert.

Projektnummer8285-00/2011
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.