Integration von intern Vertriebenen in Zentral Sulawesi



Projektträger: World Vision Österreich - Verein für Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Nothilfe und AnwaltschaftLand: Indonesia Fördersumme: € 69.400,00Beginn: 01.11.2010Ende: 30.04.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Vorhaben wird in Zentralsulawesi durchgeführt. Da die Regierung erklärte, dass es keine "Internally Displaced People (IDPs) mehr gibt, wurden diese unsichtbar für Regierungsprogramme. Somit entstehen große Probleme, die Grundversorgung sogar in von der Regierung geförderten Projekten sicherzustellen. Ein weiteres Problem ist die Wiedereingliederung der IDPs in ihre zuständigen Gemeinden. Schwierigkeiten, einen Aufenthaltstitel, Arbeit, eine angemessene Unterkunft sowie Zugang zu den Grundrechten zu erlangen, herrschen vor. Das harmonische Miteinander mit anderen Gruppen gelingt nur, wenn Rechte und Möglichkeiten für alle erreichbar sind und Verschiedenheit respektiert wird. Das oberste Ziel ist die Unterstützung der dauerhaften Wiederansiedlung von "Ex-IDPs" in Zentral Sulawesi, indem die Lebensbedingungen und die soziale Integration in den Gemeinden verbessert werden.


Dabei werden folgende konkreten Resultate angestrebt:

(1) Verbesserte soziale Integration von Ex-IDPs in ihre Gastgemeinden durch aktive Teilnahme am kommunalen Leben und Gewährung der Grundrechte.

- Verstärkte Zusammenarbeit in der grundlegenden Planung zwischen Ex-IDPs, Gast-Gemeinden, dem Obersten der Dörfer und der lokalen Regierung.

- Stärkung der nötigen Fertigkeiten der Ex-IDPs, um den Zugang zu den Grundrechten zu erreichen.

- Bessere Fähigkeiten der Ex-IDPs und Gastgemeindemitgliedern, den Frieden in den Gemeinden weiterhin zu sichern.

- Erlernen von friedensfördernden Maßnahmen für Lehrer und Studenten, um als "Friedensvermittler" zwischen Ex-IDPs und Gastgemeinden in den Schulen zu wirken

(2) Verbesserte Lebensbedingungen von Ex-IDPs und Gastgemeinden

- Frauen von Ex-IDPs und Gastgemeinden sind auf die Einbeziehung in den Entwicklungsprozess vorbereiter.

- Frauen von Ex-IDP und Gastgemeinden haben das Potenzial, einer Beschäftigung nachzugehen.

- Schulabgänger sind ausgebildet, ihre Lebensbedingungen in Zukunft zu verbessern.

Projektnummer2325-16/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.