International Post-Graduate Training Programmes in Limnology (IPGL)



Projektträger: Österreichische Akademie der WissenschaftenLand: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 699.700,00Beginn: 01.04.2008Ende: 31.12.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Langfristiges Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Lebensqualität und Versorgungssicherheit mit aquatischen Ressourcen für derzeitige und zukünftige Generationen. Das Projekt unterstützt die Kapazität von Forschungs- und Ausbildungszentren in den Zielländern der OEZA, damit lokale Institutionen gezielte Forschung zum nachhaltigen Wassser- und Gewässermanagement konzipieren, durchführen und die Entscheidungsträger ihrer Länder in der Umsetzung sachkundig beraten.

Regionaler Schwerpunkt der Projektaktivtäten ist das östliche Afrika.

Innerhalb der Projektlaufzeit werden 31 junge WasserexpertInnen aus Entwicklungsländern fachspezifische Weiterbildungsprogramme in Europa (Niederlande, Österreich, Tschechische Republik) und Ostafrika absolvieren. Davon werden 15 WasserexpertInnen das 18-monatige M.Sc. Programm in "Limnology & Wetland Ecosystems" und 16 TeilnehmerInnen das Kursmodul "Tropical Limnology" abschließen.

Der Limnologielehrgang und das M.Sc. Programm werden im Projektzeitraum restrukturiert, zukünftig werden vier Ausbildungsmodule von ostafrikanischen Institutionen durchgeführt . Verstärkt wird die Integration von partizipativen und integrativen Ansätzen in den Limnologielehrgang und das M.Sc. Kurrikulum. Ein maßgeschneidertes institutionelles Kapazitätsausbauprogramm unterstützt das für die Region wichtige Ausbildungs- und Forschungszentrum Egerton Universität. Internationale Standards hinsichtlich der Qualitätssicherung von akademischen Ausbildungsprogrammen werden an der Egerton Universität etabliert. Die technische Infrastruktur wird an ostafrikanischen Partnerinstitutionen modernisiert um die internationalen Ausbildungsprogamme in der geforderten Qualität durchführen zu können. Das regionale ExpertInnennetzwerk EAWA (Eastern Africa Water Association) wird auf Äthiopien erweitert; und es werden Initiativen zur Vernetzung von verschiedenen Beteiligtengruppen ("multistakeholder dialogue") im Bereich Wasser- und Gewässermanagement gesetzt.

Projektnummer0612-00/2008
MittelherkunftOEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.