Internationale Konferenz in Wien – 20. Jubiläum Wiener Weltkonferenz über Menschenrechte



Projektträger: Lbg - Ludwig Boltzmann-Gesellschaft - Österreichische Vereinigung zur Förderung der wissenschaftlichen ForschungLand: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 50.000,00Beginn: 01.03.2013Ende: 30.09.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Anlässlich des 20. Jubiläums der Wiener Weltkonferenz über Menschenrechte soll

eine Konferenz in Wien zur Bestandsaufnahme über die Fortschritte bei der Umsetzung der von allen

Staaten in der Vienna Declaration and Programme of Action (1993) eingegangenen Verpflichtungen zum Schutz und der Förderung der Menschenrechte vorgenommen, und somit Errungenschaften der Deklaration, wie Universalität und Rechte von Frauen bekräftigt werden.


Aus Sicht lokaler, regionaler und internationaler Menschenrechts-Akteure, VertreterInnen internationaler und regionaler Organisationen, StaatenvertreterInnen, NGO-RepräsentantInnen und AkademikerInnen wird vor allem die Frage der Umsetzung internationaler Menschenrechts-Standards auf nationaler und internationaler Ebene (Defizite, Hürden, best practice Modelle) sowie die Einklagbarkeit von Menschenrechten erörtert werden. Außerdem werden Fragen der Zusammenarbeit lokaler, regionaler und internationaler Akteure und Mechanismen diskutiert werden, besonders im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit nach 2015.


Die Initiative soll zur Erhöhung des Profils Österreichs und des UNO Amtsitzes Wien im Rahmen der Vereinten Nationen beitragen. Um die genannten Ziele zu erreichen, soll die Veranstaltung als ExpertInnenkonferenz mit insgesamt ca. 80-100 TeilnehmerInnen durchgeführt werden.

Als Ergebnis der Konferenz sollen konkrete Empfehlungen formuliert werden.

Projektnummer2570-01/2013
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.