IntraCambio - Wissensmanagement zwischen österreichischen und lokalen EZA-PartnerInnen



Projektträger: Globale Verantwortung - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre HilfeLand: Austria Fördersumme: € 74.800,00Beginn: 01.02.2012Ende: 31.07.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt IntraCambio fördert das systematisierte Wissensmanagement durch den Austausch zwischen entwicklungspolitischen und humanitären Organisationen in Österreich und NGOs in Entwicklungsländern zu Themen und Methoden der Entwicklungszusammenarbeit.

Erfahrungen bzw. lessons learned, Anforderungen und Herausforderungen zu ausgewählten Methoden und Themen werden von VertreterInnen österreichischer NGOs gemeinsam mit ProjektpartnerInnen aus dem Süden reflektiert, analysiert, aufbereitet und zusammengeführt. Die Ergebnisse können in anderen Programm- und Länderkontexten genutzt werden. Die Anwendung von good practice-Modellen und Erfolgsfaktoren soll Planungsfehlern vorbeugen, die Projektabwicklung optimieren und die Qualität der Entwicklungszusammenarbeit erhöhen.

Das Vorhaben umfasst eine Bedarfserhebung unter den Mitgliedsorganisationen der „AG Globalen Verantwortung“, die Auswahl von drei relevanten Themenblöcken, einen Austausch- sowie einen Systematisierungsworkshop mit ProjektpartnerInnen aus Entwicklungsländern. Im Anschluss daran finden Peer-Group Treffen innerhalb der Organisationen statt im Rahmen derer sich die TeilnehmerInnen über den aktuellen Umsetzungsplan austauschen können. Um eine nachhaltige Implementierung der einzelnen Modelle zu gewährleisten, wird in der Abschlussphase eine Prozessbegleitung durch die Projektverantwortlichen angeboten. Die Ergebnisse aus den drei Prozessen werden dokumentiert und entwicklungspolitisch interessierten Personen über die Homepage der „AG Globale Verantwortung“, Wikipedia und Informationsaussendungen zugänglich gemacht.

Zielgruppen sind Mitgliedsorganisationen der Globalen Verantwortung, ProjektpartnerInnen aus dem Süden, TRIALOG sowie VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Projektnummer2524-01/2012
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere multisektorielle Maßnahmen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.